Oktoberfest

Polizei warnt vor Bayern-Spielen zur Wiesn

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Überfüllung! Auch heuer wird's sicher wieder eng auf der Wiesn.

München - Über eine Woche ist es her, dass der Wirtschaftsausschuss den Zaun-Plan von Bürgermeister Josef Schmid (46, CSU) ablehnte – aber was jetzt passieren soll, ist völlig unklar. Und die Polizei warnt - und zwar vor Bayern-Spielen zur Wiesn-Zeit.

Hintergrund: Schmid wollte an den Samstagen und am 3. Oktober ausrollbare Zäune einsetzen, um eine Überfüllung der Wiesn zu verhindern. Bereits geklärt scheint: Einlassbänder soll’s in Zukunft nicht nur für einzelne Zelte, sondern für das ganze Gelände geben.

Nach tz-Informationen warnte die Polizei am 7. Juli davor, dass sie keine Kapazitäten haben könnte, um eine Lücke im Zaun zu schließen. Um ein Eindringen von Wiesngästen zu verhindern, seien 150 Beamte nötig. Diese seien aber an Tagen, an denen der FC Bayern Heimspiele bestreitet, nicht verfügbar, da sie die Allianz Arena absichern müssen. Am ersten Wiesn-Samstag, dem 17. September, ist der FC Ingolstadt zum Oberbayern-Derby zu Gast, am dritten Wiesnsamstag, dem 1. Oktober, der 1. FC Köln.

KVR-Chef Thomas Böhle (SPD), der sich gegen den Zaun ausgesprochen hatte, sieht aber kein Problem: Es sei Aufgabe von Schmid, ein neues Sicherheitskonzept vorzulegen.

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Kommentare

Tom
(0)(0)

...und damit wurde noch keine neue Flüchtlingswelle mit eingerechnet...
Baut nen festen Zaun drumherum , genügend grosse Tore die das Jahr über offen stehen , zur richtigen Zeit aber mit Durchlasskontrollen die Sicherheit der Besucher erhöhen kann. In die Zeit für schnell mal auf die Wiesn u. Was trinken muss dann halt etwas grosszügiger die Kontrolle mit eingeplant werden.
Des Weiteren muss das Ganze mit der MVG abgestimmt werden. Nur wer am Hauptbahnhof kontrolliert/ durchsucht wurde, darf in die extra Ubahn "Wiesnzug"einsteigen. Dann entfällt schonmal ein grosser Teil der Durchsuchung am Oktoberfest-Zugangspunkt der U-Bahn (und wer dafür kein Verständnis hat, sollte das Oktoberfest meiden)
-Es geht um Eure / Unsere Sicherheit-

PS: und mal ehrlich, wenn sich jedes Jahr die Wiesn-Wirte in 3 Wochen die Taschen mit Millionen Euro vollmachen, müssen sie sich an den Kosten für die Sicherheit beteiligen. Warum sollte hier der Steuerzahler hinhalten ? Es ist eine weltbekannte Veranstaltung, und wenige Grosse profitieren davon. Jeder der auf die Wiesn will, zahlt einen Euro (EINEN). damit könnte der andere Teil für die Sicherheit bezahlt werden.

mucklmuc
(0)(0)

Ist ja alles kein Wunder. Alleine seit 2001 ist die Bevölkerung in München um 8% gewachsen und der Personalbestand der Münchener (Schutz-)Polizei um 7,5% gesunken. Trotz mehr Fahrzeugen ist dabei auch die Fahrleistung um 7% zurückgegangen. Hohe Polizeipräsenz sieht für mich anders aus. Und da muss man sich auch über die Sicherheitslage in München nicht mehr beschweren. Hauptsache es wird gespart und die Huashalte konsolidiert. Dazu kommen die Bürger, die Steuerhinterziehung für ein Bürgerrecht und Kavaliersdelikt halten. Was ist den Bürgern ihre Sicherheit wert? Offenbar nicht so viel... München hat 4.400 Schutzpolizisten, die erstens ja nicht alle gleichzeitig im Einsatz sein können und zweitens nicht alle auf die Wiesn und die Allianz-Arena konzentriert werden können. Denn München hat außerdem eine Fläche von 310 km2. Das werden Festtage für Verbrecher, wenn die Polizei alles auf zwei Ereignisse ausrichtet...

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(0)(0)

Beunruhigend, dass es hier um nur 150 Leute geht. Damit ist man von den Kapazitäten her schon am Anschlag?