Erste gewalttätige Auseinandersetzungen

Wiesn und Fußball: Bundespolizei hat gleich mehrere Einsätze

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Rund um den Hauptbahnhof gab es am Donnerstag mehrere gewalttätige Auseinandersetzungen.

München - Wiesn-Zeit bedeutet immer Ausnahmezustand. Die Münchner Bundespolizei hatte am Donnerstag und Freitag gleich mehrere Einsätze.

Wie die Bundespolizei berichtet, kam es am Donnerstag, 22.9. gegen 2.30 Uhr, am Ostbahnhof zu tätlichen Auseinandersetzungen. Ein 28-jähriger Iraner, der im östlichen Personentunnel zufällig auf einen 25-Jährigen aus Bosnien-Herzegowina traf, hat diesen grundlos angegriffen und ihn am Hals gewürgt. Wenig später geriet der Iraner am Bahnsteig 3/4 mit seiner 26-jährigen Freundin in Streit. Der Mann soll die Iranerin nach Zeugenaussagen mehrfach mit der Faust ins Gesicht sowie ihren Kopf mehrfach gegen eine Trennscheibe an der Wartebank geschlagen haben. Zeugen konnten die beiden trennen und informierten die Bundespolizei.

Gegen 2.35 Uhr kam es am S-Bahnhaltepunkt Hackerbrücke nach verbalen Streitigkeiten wegen Fußballs zu einer Rangelei. In deren Folge soll ein 37-jähriger Deutsch-Türke aus Gauting nach einem 21-Jährigen aus Tutzing geschlagen haben. Als der 21-jährige Löwenfan zu Boden gegangen war, soll sich ein 31-Jähriger Pasinger, Begleiter des 37-Jährigen, auf den 21-Jährigen gesetzt und ihn so am Aufstehen gehindert haben. Woraufhin der 37-Jährige dem 21-Jährigen mit dem Fuß gegen den Kopf getreten haben soll und auch mehrmals mit der Faust geschlagen haben. Anwesende trennten die Personen bis zum Eintreffen einer Streife der Landespolizei. Bei den Beteiligten wurden Atemalkoholwerte von 1,1 bis 2,0 Promille gemessen.

Um 02.40 Uhr kam es im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes nach einer verbalen Auseinandersetzung, auf die eine Hausrechtsmaßnahme in einem Ladengeschäft ausgesprochen wurde, bei der Verbringung eines 19-Jährigen aus dem Hauptbahnhof zu einer Rangelei. Ein 26-jähriger Sicherheitsmitarbeiter soll einen 19-Jährigen auf einer Rolltreppe nach oben gebracht haben. Als der 19-Jährige versuchte sich loszureißen, stürzten beide und rutschten nach unten. Bei dem 19-Jährigen aus Ingolstadt wurde ein Atemalkohol von 2,10 Promille gemessen. Der 26-Jährige Sicherheitsmitarbeiter verletzte sich am Rücken bzw. den Beinen, lehnte jedoch eine ärztliche Versorgung ebenso ab.

Ein 27-Jähriger aus Olching hatte auf dem Oktoberfest zu viel getrunken und war in einer S-Bahn-S3 von München aus Richtung Mammendorf eingeschlafen und fuhr bis zum Endhaltepunkt Mammendorf. Dort wurde er gegen 1 Uhr durch eine mitfahrende DBS-Streife geweckt, da die S-Bahn nun abgestellt werden sollte. Mehrmaligen Aufforderungen die S-Bahn zu verlassen, kam der Olchinger nicht nach. Stattdessen begann er die Mitarbeiter der DB-Sicherheit zu beleidigen. Als diese an den Armen aus der S-Bahn führen wollten, soll der Olchinger sich gewehrt haben. Auf dem Bahnsteig soll der 27-jähirge versucht haben die DB-Streife zu treten und mit dem Kopf zu stoßen. Eine vom Triebfahrzeugführer alarmierte Streife der Landespolizei traf die drei wenig später am Bahnsteig an. Bei dem Mann wurde eine Ateamalkoholkonzentration von 1,22 Promille gemessen.

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