Kerze angezündet

Wiesnwirte beten für eine friedliche Wiesn

Oktoberfest 2016
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Eine schöne Tradition, die die Wiesnwirte seit 1986 aufrechterhalten: Einmal im Jahr pilgern sie gemeinsam zu einer kleinen Wallfahrtskirche in Planegg um dort für eine friedliche Wiesn zu beten.
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Eine schöne Tradition, die die Wiesnwirte seit 1986 aufrechterhalten: Einmal im Jahr pilgern sie gemeinsam zu einer kleinen Wallfahrtskirche in Planegg um dort für eine friedliche Wiesn zu beten.
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Eine schöne Tradition, die die Wiesnwirte seit 1986 aufrechterhalten: Einmal im Jahr pilgern sie gemeinsam zu einer kleinen Wallfahrtskirche in Planegg um dort für eine friedliche Wiesn zu beten.
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Eine schöne Tradition, die die Wiesnwirte seit 1986 aufrechterhalten: Einmal im Jahr pilgern sie gemeinsam zu einer kleinen Wallfahrtskirche in Planegg um dort für eine friedliche Wiesn zu beten.
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Eine schöne Tradition, die die Wiesnwirte seit 1986 aufrechterhalten: Einmal im Jahr pilgern sie gemeinsam zu einer kleinen Wallfahrtskirche in Planegg um dort für eine friedliche Wiesn zu beten.
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Eine schöne Tradition, die die Wiesnwirte seit 1986 aufrechterhalten: Einmal im Jahr pilgern sie gemeinsam zu einer kleinen Wallfahrtskirche in Planegg um dort für eine friedliche Wiesn zu beten.
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Eine schöne Tradition, die die Wiesnwirte seit 1986 aufrechterhalten: Einmal im Jahr pilgern sie gemeinsam zu einer kleinen Wallfahrtskirche in Planegg um dort für eine friedliche Wiesn zu beten.
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Eine schöne Tradition, die die Wiesnwirte seit 1986 aufrechterhalten: Einmal im Jahr pilgern sie gemeinsam zu einer kleinen Wallfahrtskirche in Planegg um dort für eine friedliche Wiesn zu beten.

Planegg - Seit 30 Jahren pilgern die Wiesnwirte gemeinsam zu einer kleinen Wallfahrtskirche um für ein friedliches Oktoberfest zu beten. Ein schöner Brauch in Zeiten von Terror und Gewalt.

Seit 1986 pilgern die großen Wiesnwirte zu der kleinen Wallfahrtskirche Maria Eich in Planegg, um gemeinsam zu beten und mit dem Entzünden einer Kerze für eine "friedliche Wiesn" zu bitten. Ins Leben gerufen hat diese Tradition der 2011 verstorbene Wiesn-Wirt Willy Heide. Er wollte das Oktoberfest unter den Schutz der Heiligen Maria stellen. 

Auslöser war das Oktoberfest-Attentat am 26. September 1980 bei dem 13 Wiesn-Besucher ums Leben gekommen waren, als am Haupteingang zum Festgelände eine Bombe explodierte. Nach dem Tod Heides führt sein Sohn Georg mit Frau Renate und Tochter Daniela die Tradition fort. Obwohl die Vorbereitungen für die Wiesn derzeit auf Hochtouren laufen, kamen am Dienstag wieder viele Wirte nach Planegg. 

Mit dabei: Anneliese Haberl, Wiggerl Hagn mit Frau Christa und Schwiergersohn Michael Spendler, Gastgeber Georg Heide mit Frau Renate und Tochter Daniela, Peter Pongratz mit Frau Arabella, Toni Roiderer mit Frau Christl und Sohn Thomas, Antje Schneider, Christian Schottenhamel, Daniela und Silvia Stadtmüller, Wiesn-Stadtrat Otto Seidl, Ricky Steinberg, Michaela Vollmer und Christian Winklhofer. 

Nach dem Segnen der Kerze durch Augustiner-Pater Matthäus Klein hat Georg Heide mit Frau und Tochter die 80 cm große und 25 kg schwere Kerze angezündet. Gestaltet wurde die Kerze von Kathrin Schuster aus Bad Tölz. Pater Matthäus zitierte Jean Jaures: „Tradition heißt nicht Asche verwahren, sondern eine Flamme am Brennen zu halten“.

Er betonte, dass der Mensch, wie die Kerze, etwas von sich selbst hergeben muss, um „Gemeinsinn und  Solidarität mit den Mitmenschen zu beweisen“. Nach der Fürbitte und dem gemeinsamen Gebet strahlte die Sonne vom weiß-blauen Himmel, ein gutes Omen für eine friedliche Wiesn.

Lesen Sie hier, wie die Stadt München die Sicherheitsvorkehrungen für das Oktoberfest 2016 verschärft hat. 

ih

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