Dem kalten Wetter trotzen

Mit diesen Tipps wird Ihr Dirndl wetterfest

Wiesn 2016
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Wiesn 2016
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Warm anziehen, heißt es auf der Wiesn.
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Warm anziehen, heißt es auf der Wiesn.

München - Bislang sind erstaunlich wenig Damen im Dirndl unterwegs. Dabei sind die niedrigen Temperaturen kein Grund, in der Tracht zu frieren oder gar ganz auf sie zu verzichten.

Da hing es nun solange im Schrank, das Dirndl. Es hat darauf gewartet, zur Wiesn rausgeholt und ausgeführt zu werden. Nun ist es endlich so weit und dann das: Sakrisch kalt ist es draußen. Statt Rock und Trachtenschuhe wünscht man sich gefütterte Jeans und warme Stiefel.

Die meisten Damen beißen tapfer die Zähne zusammen und wagen sich in Tracht nach draußen. Die Erkältung gibt es zum Oktoberfestbesuch dann gratis dazu. Das muss aber nicht sein: Mit ein paar einfachen Tricks kann das Dirndl wetterfest gemacht werden.

Tipp 1: Die Strumpfhosen-Hose

Wie gern würde Frau wenigstens die dicke Thermostrumpfhose anziehen - sie passt nur überhaupt nicht zur Tracht. Die Feinstrumpfhose, natürlich ohne Glanz und in der richtigen Farbe, schützt nur mäßig vor niedrigen Temperaturen. 

Hier hilft dieser einfache Trick: eine alte Baumwollstrumpfhose auf Rocklänge abschneiden und unter das Dirndl ziehen. Niemand sieht's und es hält einfach so schön warm! Im Festzelt kann man die Strumpfhose einfach auf dem Damenklo ausziehen und in der Tasche verstauen.

Tipp 2: Eine langärmlige Dirndlbluse

Trendexperten zufolge sind heuer auch Dirndl ohne Bluse erlaubt. Bei kalten Temperaturen bedeckt aber eine Bluse mit langen Ärmeln unschöne Gänsehaut auf den Armen. Natürlich muss sie zum Dirndl passen - dieses sollte nicht zu kurz sein.

Tipp 3: Ein Top oder Body unterziehen

Wenn's ganz kalt ist, hilft es einfach nichts. Dann sollte man ein Top ohne bzw. mit schmalen Trägern in der Farbe der Dirndlbluse unterziehen und die Träger gegebenenfalls mit Klebestreifen unter der Bluse fixieren. Wer das Dirndl mit Top darunter nicht mehr zu bekommt, kann auf einen Body aus Shape-Unterwäsche zurückgreifen. Netter Nebeneffekt: Macht schlank.

Tipp 4: Trachten- oder Strickjacke

Am besten zur Tracht passt natürlich ein Lodenjanker. Der dichte Wollstoff ist wasser- wie windabweisend und hält hervorragend warm. Die Investition lohnt sich! Wer noch keinen hat, kann sich auch mit einer kuschligen Strickjacke behelfen. Aber auch ein Poncho oder ein Cape können das Dirndl gut ergänzen - ausprobieren sollte man es auf jeden Fall. 

Mit etwas Glück kann man die Jacke dann im Biertischnetz verstauen - sonst hilft auch das Jackerlsackerl. Nicht elegant, aber provisorisch und zweckerfüllend: Eine saubere Mülltüte mitbringen und die Jacke im Zelt dort verstauen, damit sie nicht dreckig wird. 

Tipp 5: Schal oder Tuch

Je nach Dirndl passen ein elegantes Tuch oder ein grober Strickschal dazu und halten auf dem Weg zum Fest warm. Im Zelt angekommen einfach im Jackenärmel verstauen. Wenn's richtig kalt wird, kann man auch eine farbliche passende Strickmütze für den Weg aufsetzen.

Tipp 6: Trachtensocken

Gegen kalte Füße helfen die gehäkelte Socken aus Baumwolle - sie passen zum Trachtenschuh wie zu den Ballerina. Wenn es regnet, sind auch Boots erlaubt: Zum Beispiel in Wildlederoptik oder auch robuste Bergschuhe zum schlichten Waschdirndl.

Und zu guter Letzt: Den Schirm sollte man natürlich nicht vergessen.

ja

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