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Das sind "die zehn Gebote" für die Wiesn

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Die Wiesn ist nicht nur eine Riesen-Gaudi: Auf dem größten Volksfest der Welt sind allerhand Regeln zu beachten.

München - 2016 ist einiges anders auf der Wiesn. Wir haben für Sie zusammengestellt, worauf Sie beim Besuch des größten Volksfestes der Welt achten sollten. Unser Autor nennt die Regeln "Die zehn Gebote". 

Damit beim größten Volksfest der Welt auch zünftig gefeiert werden kann und sich keiner Sorgen machen muss, hat die Stadt München heuer ein paar Regeln aufgestellt und sie um nützliche Tipps ergänzt. Mit diesen zehn Geboten soll auf der Wiesn nichts mehr schiefgehen. Die tz stellt sie vor!

Rucksäcke sind auf der Wiesn 2016 verboten.

Gebot 1: Rucksäcke und große Taschen sind heuer auf der Wiesn grundsätzlich verboten - das hat die Stadt wegen Sicherheitsbedenken erstmals beschlossen. Lassen Sie zuhause, was Sie zum Feiern nicht brauchen.

Gebot 2: Wer nicht aufs Tascherl verzichten mag, muss bestimmte Maße einhalten: Sie dürfen maximal ein Volumen von drei Litern haben und nicht größer als 20 Zentimeter hoch, 15 Zentimeter breit und zehn Zentimeter tief sein. Größeres Gepäck (zum Beispiel Wickeltaschen) darf nur in Ausnahmefällen aufs Festgelände.

Gebot 3: Verboten sind selbst in den kleinsten Taschen: Gassprühdosen mit schädlichem Inhalt, ätzende oder färbende Substanzen, spitze und scharfe Gegenstände, die man als Waffe verwenden kann, sowie auch Glasflaschen.

Gebot 4: Eltern sollten Kleinkinder im Buggy lassen, um Stress zu vermeiden. Große Kinderwagen sind nicht verboten, das Sicherheitspersonal wird diese aber überprüfen.

Gebot 5: An Werktagen ab 18 Uhr, an allen Samstagen und am 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit) dürfen Kinderwagen nicht mit auf die Wiesn gebracht werden.

Hunde dürfen nicht auf das Gelände.

Gebot 6: Sie müssen leider draußen bleiben: Tiere dürfen zu keiner Zeit mit auf die Wiesn. Auch nicht auf dem Arm, im Hand- oder im Brustdascherl.

Gebot 7: Weil wieder Millionen Gäste kommen werden, sollte jeder seine Anreise zur Theresienwiese gut planen. Die Stadt rät: Nutzen Sie Alternativen zu den U-Bahnlinien 4/5 und zum U-Bahnhof Theresienwiese. Wer am Hauptbahnhof ankommt, kann ebenso gut zu Fuß laufen. Wer vom Westen aus mit der U-Bahn kommt, kann an der Schwanthalerhöhe aussteigen. So gibt es weniger Gedränge.

Gebot 8: Viele Wege führen zum Zelt, nicht nur der über den Haupteingang. Auch von den Seitenflügeln oder von unten gelangen Besucher auf die Festwiese. Hier geht es oft sogar viel schneller. Die Regeln für den Einlass bleiben.

Gebot 9: Wer seinen Besuch plant und wissen will, wie voll es wird, kann die Vorhersage der Stadt auf www.muenchen.de unter der Rubrik Veranstaltungen nachschauen: Dort zeigt das Wiesnbarometer, wann die Zeit für einen Wiesnbummel am günstigsten ist.

Gebot 10: Ja, auch die Wiesn hat ein Ende: Zwischen 1.30 und 8 Uhr ist der Aufenthalt auf der Festwiese nicht gestattet.

Video: Diese Taschen sind auf dem Oktoberfest 2016 verboten

Andreas Thieme

Andreas Thieme

E-Mail:Andreas.Thieme@tz.de

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