Monsterjagd auf der Theresienwiese

"Pokémon Go": Diese Ausbeute gibt es auf der Wiesn

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Julia Anton hat sie getestet, die Pokéstops auf der Theresienwiese.

München - Die Wiesn könnte zum besondern Highlight für "Pokémon Go"-Spieler werden. Bei einem Spaziergang über das Oktoberfest gibt es nämlich zahlreiche Pokéstops zu entdecken.

Um die sechs Millionen Besucher zählt die Wiesn jedes Jahr. Aber heuer sind nicht nur Menschen aus aller Welt auf dem Oktoberfest unterwegs. Auch die Pokémon lassen sich das größte Volksfest der Welt natürlich nicht entgehen.

Die Entwickler von "Pokémon Go" haben auch auf der Theresienwiese zahlreiche Pokéstops platziert. Dabei handelt es sich um geografische Punkte im Spiel, an denen die Spieler verschiedene Gegenstände bekommen, die sie für die Jagd auf die virtuellen Monster benötigen

Im Video: Rundgang über die Theresienwiese

Wir sind für euch schon mal auf eine erste Entdeckungstour gegangen und über die Theresienwiese spaziert. Dort werden schon die Zelte für das größte Volksfest der Welt aufgebaut. Insgesamt gibt es mehr als 20 Pokéstops auf der Wiesn, zum Beispiel die verschiedenen Zelte oder das (noch nicht aufgebaute) Riesenrad. Bei einem gemütlichen Bummel über die Theresienwiese kann man also haufenweise Pokébälle einsammeln. 

Die ersten Monster warten auch jetzt schon: zum Beispiel Traumato und Nebulak oder die Wasser-Pokémon Krabby und Jurob. Ein weiterer Pluspunkt: Wer von der S-Bahn-Station Hackerbrücke aus zu Fuß zur Theresienwiese läuft, die Zeltstraße entlang, am Riesenrad vorbei und die Schaustellerstraße zurück geht, legt immerhin 2,3 km zurück. So kann man auf jeden Fall ein Ei ausbrüten.

Pokémon Go auf dem Oktoberfest: Das sagt die Stadt

Jedes Zelt ist ein Pokéstop.

Die Stadt München macht sich (noch) keine Sorgen über zusätzlichen Andrang durch die Pokémon-Fans auf dem Oktoberfest. Da unternehme man bislang weder etwas dafür noch dagegen, heißt es bei der Pressestelle. Fraglich ist allerdings, ob die GPS-Ortung und die Internetverbindung bei der großen Menschenansammlung überhaupt funktionieren. Die Masten vor Ort würden auch in diesem Jahr nicht mehr verstärkt als sonst, so die Verantwortlichen im Wiesn-Büro bei der Stadt.

"Wem ohne Monsterjagd auf der Wiesn langweilig wird, ist auf dem Oktoberfest sowieso falsch", findet die Stadt. Ein Wiesn-Spaziergang ist auch ohne "Pokémon Go" schön. Unser Tipp: Im Zelt sollte spätestens nach dem ersten Prosit das Handy sowieso weggepackt werden. Schließlich ist das Oktoberfest nur einmal Jahr.

Wiesn darf derzeit nicht betreten werden

Leider müssen sich die Pokémon-Fans noch bis zum Start des Oktoberfestes am 17.09.2016 gedulden. Aktuell ist die Theresienwiese nämlich noch für Monsterjäger und andere Passanten wegen des Aufbaus der Zelte gesperrt und darf nicht betreten werden. Man kann lediglich versuchen, bei einem Spaziergang außen herum schon den ein oder anderen Pokéstop zu erspähen.

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