Falsche 10-Euro-Scheine

Wiesn: Davor warnt die Polizei

+
Polizeibeamte partroullieren auf der Wiesn. In diesem Jahr sollen es 300 sein.

München - Die Münchner Polizei will mit 300 speziell trainierten Beamten auf der Wiesn für Sicherheit sorgen. Terrorgefahr sieht die Polizei nicht, warnt aber vor Taschendieben und falschen 10-Euro-Scheinen auf dem Oktoberfest.

Der nagelneue Zehn-Euro-Schein könnte auf der Wiesn für allerhand Verwirrung sorgen. Weil noch niemand den Schein so richtig kennt, könnten die Blüten-Barone diese einmalige Chance nutzen. Darauf wiesen Polizeivizepräsident Robert Kopp und KVR-Chef Wilfried Blume-Beyerle am Mittwoch bei der Wiesn-Presse-Konferenz im Polizeipräsidium hin.

Der neue Schein wird ab Dienstag (23. September) in Umlauf gebracht. Er fühlt sich fester und griffiger an und enthält mehr Sicherungsmerkmale als der Vorgänger, der allmählich aus dem Verkehr gezogen werden wird. Die Polizei empfiehlt Bürgern, Bedienungen und Standlbetreiber, sich im Internet (www.neue-euro-banknoten.eu) mit dem Aussehen des neuen Geldscheines vertraut zu machen.

Polizisten durch "spezielles Wiesn-Einsatztraining gut vorbereitet"

Rund 300 Beamte werden in den kommenden zwei Wochen auf dem Festgelände auf der Münchner Theresienwiese im Einsatz sein. „Unsere Leute sind topmotiviert und durch ein spezielles Wiesn-Einsatztraining gut vorbereitet“, sagte Kopp. Weitere 200 Polizisten sind zudem rund um die Theresienwiese unterwegs. Es gebe keine Hinweise, dass Terroristen das Oktoberfest bedrohen könnten.

Die Bekämpfung von Taschendiebstählen steht auch in diesem Jahr im Fokus der Beamten. „Viele Besucher sind nicht so aufmerksam wie wir uns das wünschen“, sagte Kopp. Unterstützt wird die Münchner Polizei dabei von ausländischen Spezialisten aus sechs Ländern. Helfen sollen auch 19 Videokameras auf dem Gelände.

"Nur jede dritte Mass war 2013 wirklich voll"

Auch den Wirten wird genau auf die Finger geschaut. „Nur jede dritte Mass war im vergangenen Jahr wirklich voll“, erklärte Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle. Viele Wirte nutzten die Toleranzregel sehr genau aus - bis zu zehn Prozent weniger dürfen es sein. Blume-Beyerle: „Das ist kein Zufall.“

Erstmals wird die Münchner Polizei heuer die Oktoberfestbesucher auch per Twitter und Facebook zu Wiesn-Sicherheitstipps und (Verkehrs-)störungen auf dem Laufenden halten. Alles zum Thema Sperrungen, Verkehr und Sicherheit auf und um das Oktoberfestgelände finden Sie auch auf der Homepage der Münchner Polizei (https://www.polizei.bayern.de/muenchen/) und auf www.muenchen.de.

In Sachen Sicherheit sollten sich Oktoberfest-Gäste am besten vor ihrem Besuch auf der Wiesn überlegen, wie sie am besten zur Theresienwiese und wieder nach Hause kommen. Für alle Autofahrer haben wir eine Übersicht der besten Parkplätze für Oktoberfest-Besucher erstellt. In unserem Anreise-Guide für die Wiesn beantworten wir alle Fragen rund um MVV, MVG, Radl, Auto, Taxi und Rikschas.

Dop / dpa

Besucher, Bier & Bares: Die Wiesn in Zahlen

Besucher, Bier & Bares: Die Wiesn in Zahlen

auch interessant

Meistgelesen

Live auf Jodel: Münchner erwischt Freundin mit Wiesn-Flirt
Live auf Jodel: Münchner erwischt Freundin mit Wiesn-Flirt
Mit Video: Polizei sucht Masskrug-Schläger
Mit Video: Polizei sucht Masskrug-Schläger
Roiderer trifft Harry G: Der Grantler-Gipfel
Roiderer trifft Harry G: Der Grantler-Gipfel
Wiesn-Ticker: Amüsantes Fundstück im Löwenbräuzelt
Wiesn-Ticker: Amüsantes Fundstück im Löwenbräuzelt

Kommentare