Weil er sich aggressiv verhielt

Mann will auf die Wiesn und landet in der Zelle

München - Eigentlich wollte ein 33-Jähriger aus Baden-Württemberg den Samstag auf der Wiesn verbringen. Doch so weit kam er nicht: Weil er sich aggressiv verhielt, war die Reise am Hauptbahnhof zu Ende.

Bundespolizisten bemerkten am Samstag in der Mittagszeit auf einem Bahnsteig eine lautstarke, verbale Auseinandersetzung und sahen, wie mehrere Personen in einen Zug rannten.

Die Streife lief der Gruppe hinterher und trennte in einem Abteil zwei streitende Männer. Bei der anschließenden Feststellung der Personalien und bei der Klärung des Vorfalls auf dem Bahnsteig verhielt sich die Männergruppe unkooperativ und aggressiv, wobei ein Brüderpaar besonders negativ auffiel.

Als ein Polizist mit der Hand den jüngeren Bruder (31) zurück halten wollte, ging sein älterer Bruder sofort auf den Beamten mit erhobenen Fäusten los und drohte ihm Schläge an. Mehrere Freunde konnten den 33-Jährigen zwar kurzfristig zurückhalten, dieser riss sich aber los und ging erneut auf die Beamten los.

Er konnte nur durch einen Diensthund mit Beißkorb gestoppt werden, der ihm gegen den Oberkörper sprang. Die Bundespolizisten nahmen ihn daraufhin in Gewahrsam. Ein Richter entschied, dass der alkoholisierte Baden-Württemberger aufgrund seines Aggressionspotentials den restlichen Tag im Gewahrsam bleiben muss. Zur Tatzeit hatte er über 2,5 Promille - was ihn aber vor den Strafanzeigen nicht schützt.

mm

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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