Vier Modelle, Preise, Ausstattung

iPhone-Kaufberatung: tz hat einen Geheimtipp

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Wir sagen Ihnen, wie Sie das richtige iPhone für sich finden.

München - Ab sofort ist die Auswahl beim iPhone größer denn je. Auch die Preisunterschiede sind damit so groß wie nie zuvor: Die Spanne reicht von 399 bis 999 Euro. Die tz hat die Geräte und Preise miteinander verglichen: Es gibt einen Geheimtipp!

Update vom 4. Dezember: Neuigkeiten aus dem Hause Apple: Das neue iPhone 7 könnte ein wirklich erstaunliches Feature beherbergen. Gesplitterte Displays gehören damit der Vergangenheit an.

Ab sofort ist die Auswahl beim iPhone größer denn je. Seit Freitag verkauft Apple die beiden Modelle des neuen iPhone 6 mit bis zu vier Wochen Lieferzeit. Und auch die Vorgänger iPhone 5C und 5S bleiben im Angebot. Die Preisunterschiede sind damit so groß wie nie zuvor, die Spanne reicht von 399 bis 999 Euro. Und auch die Ausstattung mit drei Bildschirmgrößen und mit Speichern zwischen 8 und 128 GB war noch nie so flexibel. Als Geheimtipp schält sich das iPhone 5S mit 32 GB für 649 Euro heraus, das kürzlich noch 150 Euro teurer war. Die tz hat die neuen iPhones schon getestet.

Lohnt sich der Mehrpreis fürs iPhone 6?

Das kommt auf Ihre Vorlieben an. iPhone 6 (4,7 Zoll) und 6 Plus (5,5 Zoll) sind spürbar größer als die Vorgänger mit 4 Zoll. Wenn Sie große Bildschirme mögen, ist das iPhone 6 die bessere Wahl als die bisherigen Modelle. Aber Achtung: Das 6 Plus ist ein Riesen-Brummer und reicht mit 14 Zentimetern fast schon an Tablet-Format heran. Die Einhand-Bedienung klappt nur noch durch ein paar Software-Tricks. Dafür hält sein Akku gut 30 Prozent länger als beim normalen Modell – das merken Sie, wenn Sie selbst am Ende eines langes Tages noch 40 oder 50 Prozent Batterie haben. Und der Bildschirm ist nochmals rund 20 Prozent schärfer – was uns im tz-Test aber nicht aufgefallen ist. Für die meisten dürfte das normale iPhone 6 die bessere Wahl sein, das immer noch angenehm handlich wirkt, und das in allen Versionen 100 Euro billiger ist als das Plus. Beim Speicher ist die Auswahl einfacher geworden. 16 GB sind zu wenig, wenn Sie HD-Videos aufnehmen oder viele Apps laden wollen. Und die neue Top-Größe 128 GB braucht kaum jemand. Bleiben 64 GB als eindeutig beste Wahl – hier hat Apple den Speicherplatz beim mittleren Modell verdoppelt. Wenn Sie ein brandneues Apple-Handy wollen, sollten Sie also zum iPhone 6 mit 64 GB für 799 Euro oder zum iPhone 6 Plus mit 64 GB für 899 Euro greifen.

Reichen das iPhone 5C oder 5S nicht aus?

Für die meisten wohl schon. Bis auf die größeren Displays sind die Änderungen beim iPhone 6 überschaubar, mit schnellerem Prozessor, besserer Kamera oder der Bezahlfunktionen "Apple Pay", die zunächst ohnehin nur in den USA verfügbar ist. Die 5er-Modelle aus dem Vorjahr sind nach wie vor Top-Smartphones auf dem aktuellen Stand. Auch auf ihnen können Sie seit letzten Mittwoch die neue Software iOS 8 installieren. Und auch die Apple-Uhr, die Anfang 2015 kommt, arbeitet mit 5C und 5S zusammen. Das 5S mit 32 GB für 649 Euro bietet bei Apple derzeit den wohl besten Gegenwert fürs Geld. Gegenüber einem iPhone 6 mit 64 GB sparen Sie 150 Euro. Von einem neuen 5C für 399 Euro sollten Sie dagegen die Finger lassen. Denn die bunten Smartphones haben nur noch 8 GB Speicher eingebaut – drastisch zu wenig. Zumal Sie nach dem Kauf nur 4,9 GB verfügbar haben. Suchen Sie lieber nach einem Auslaufmodell des 5C mit mindestens 16 GB, zum Beispiel bei Amazon ab 450 Euro. Und wenn’s nicht unbedingt Apple sein muss: Gute Smartphones bekommen Sie jetzt schon um die 200 Euro, zum Beispiel das Microsoft Lumia 730, das in diesen Wochen für 230 Euro erscheint.

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Update: Probleme und Ärger rund um das iPhone 6

Lange Schlangen und wartende Kunden: Als am vergangenen Freitag das neue iPhone 6 und 6 Plus in die Läden kam, war der Andrang riesig. Auch im Netz haben viele Apple-Fans das neue Smartphone vorbestellt. Doch bei der Auslieferung gibt es aktuell Probleme. Die Beschwerden gehen sogar noch weiter: Nicht nur die langen Wartezeiten verärgern aktuell die Apple-Kunden, auch das Material des neuen iPhone 6 soll zu Wünschen übrig lassen. Unter dem Hashtag "Bentgate" posten Besitzer des Smartphones aktuell Bilder ihrer verbogenen Apple-Geräte. Schon das Mitführen in der Hosentasche soll das iPhone 6 leicht verbiegen. Wir haben dem vermeintlichen Skandal nachgespürt. Zwei britische Jugendliche haben den Knick-Test in einem Apple-Laden gemacht. Nun schlägt die Aktion der beiden im Netz hohe Wellen. Auch das neue Betriebssystem von Apple iOS 8 steht derzeit in der Kritik. Nach vielen Fehlermeldungen der Software hat Apple seinen Kunden nun ein neues Update auf iOS 8.0.1 angeboten. Doch Experten warnen vor dieser neuen Version. Was Apple nun seinen Kunden rät, erfahren Sie bei uns.

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