Was tun? tz hat Tipps

Microsoft warnt vor seinem Windows XP!

Bill Gates freut sich auf Windows XP. Diese Zeiten sind längst vorbei

München - Das gab's noch nie: Microsoft warnt vor seinem eigenen Betriebssystem! Die tz verrät, was Sie jetzt tun sollten, wenn auf Ihrem Computer immer noch Windows XP läuft.

Das gab’s noch nie: Microsoft warnt vor seiner eigenen Software! „Windows XP ist ein Auslaufmodell. Wer das letzte Jahr verschläft, setzt die Sicherheit samt aller sensiblen Daten einem erheblichen Risiko aus“, schlägt Oliver Gürtler Alarm, bei Microsoft Deutschland für Windows verantwortlich. Die tz verrät, was Sie jetzt tun sollten, wenn auf Ihrem Computer immer noch XP läuft.

Muss mein Windows XP jetzt runter vom Rechner?

Die klare Empfehlung von Microsoft und von Computer-Experten lautet: Ja! Denn im April 2014 beendet Microsoft die Unterstützung für sein bereits 2001 eingeführtes Uralt-Betriebssystem Windows XP. Das bedeutet: XP funktioniert zwar weiterhin. Aber es erscheinen keine Aktualisierungen mehr, auftretende Sicherheitslücken werden nicht mehr gestopft. Damit surfen Sie schutzlos durchs Internet und sind Hackern ausgeliefert. Das Risiko besteht für Millionen von Rechnern, denn knapp 40 Prozent aller Windows-Computer weltweit verwenden immer noch XP. Damit Sie nicht 2014 hektisch aufrüsten müssen, sollten diese PCs jetzt dringend auf Windows 7 oder 8 aktualisiert werden.

Was ist so schlimm an XP?

Laut Microsoft werden XP-Rechner schon jetzt im Vergleich zu Windows 8 mehr als 56-mal häufiger Opfer von Viren und anderer schädlicher Software. Tendenz steigend. Grund: Noch stopft Microsoft zwar die ärgsten Löcher. Aber viele Sicherheitsmaßnahmen lassen sich mit dem Uralt-System gar nicht mehr umsetzen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der aktuellste Microsoft-Browser, den Sie unter XP noch verwenden können, der ebenfalls längst veraltete Internet Explorer 8 aus dem Jahr 2009 ist. Die Explorer 9 oder 10, mit denen Sie komfortabler und vor allem sicherer surfen, können Sie unter XP nicht mehr installieren. XP-Nutzer sollten daher, als kurzfristige Notlösung, auf jeden Fall den Firefox-Browser verwenden, den Sie unter firefox.com finden. Hier sind auch neuere Versionen geeignet. Weitere XP-Schwächen: Für viele Geräte wie Drucker oder Grafikkarten gibt es gar keine XP-Treiber mehr. XP-Rechner starten quälend langsam, stürzen gern ab und sind unpraktisch zu bedienen. Viele Programme erscheinen zudem gar nicht mehr für XP.

Wie steige ich um?

Auf den gefloppten Nachfolger Vista sollten Sie gar nicht erst wechseln. Das solide Windows 7 oder das aktuelle Windows 8, dessen Kachel-bedienung aber verwirrend ist, sind die weitaus bessere Wahl. Zunächst sollten Sie prüfen, ob Windows 7 oder 8 auf Ihrem Rechner laufen. Dazu laden Sie den Aktualisierungsassistenten für Windows 7 (http://goo.gl/6Vsht) oder 8 (http://goo.gl/MxnSi) vom Netz. So erfahren Sie, ob Ihr PC fit ist für die neue Software. Oft ist nur der Arbeitsspeicher zu klein, der sich schon ab 30 Euro aufrüsten lässt. Danach können Sie das neue Betriebssystem kaufen oder direkt im Netz laden. Windows 7 (für die meisten Nutzer völlig ausreichend) bekommen Sie ab 30 Euro, Windows 8 ab 70 Euro. Bei der Installation helfen ebenfalls Microsofts Aktualisierungs-assistenten. In jedem Fall sollten Sie Ihre Daten vor dem Update auf einer externen Festplatte sichern.

Jörg Heinrich

Kommentare

Rentnerin HadernAntwort
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???

SoisAntwort
(1)(0)

Für Heinz gibt es nur schwarz oder weiss.
Wenn etwas nicht Heinz-konform ist, dann ist es immer Schrott.
Und wenn man einen Touchscreen benutzen kann bedeutet das für Heinz, dass die Maus nicht mehr existiert.

So sind die halt, unsere hoch gebildeten Leistungsträger...

GuestAntwort
(1)(0)

Jaja, so sinds, die jungen Hupfer.
Immer des neueste Spielzeug wollen, ob mans braucht oder nicht, den Konsum bedienen und aufs Erprobte und erwiesen Gute schimpfen.
Viel Spass beim Leben im Change.

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