Rosen für die Opfer niedergelegt

Berlin erinnert an Mauerfall vor 27 Jahren

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Jubelnde Menschen auf der Berliner Mauer am Brandenburger Tor am 10.11.1989.

Berlin - Am 27. Jahrestag des Mauerfalls haben Politiker, Schüler und Zeitzeugen in Berlin Rosen für die Opfer der deutschen Teilung niedergelegt.

In der zentralen Gedenkstätte an der Bernauer Straße entzündete auch Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) eine Kerze. Bei einer Andacht in der Kapelle der Versöhnung auf dem früheren Todesstreifen wurde an die friedliche Revolution vom Herbst 1989 erinnert.

Anlässlich des 9. Novembers hatte Müller Zivilcourage und Einsatz für die Demokratie angemahnt. Nur so könne das friedliche Zusammenleben in der freien Gesellschaft bewahrt werden.

In Berlin starben nach dem Mauerbau vom 13. August 1961 nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mindestens 139 Menschen durch das DDR-Grenzregime. Hinweisen zu einem 140. Todesopfer wird laut Mauer-Stiftung nachgegangen.

dpa

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