Bundespräsident Wulff startet Online-Bürgerforum

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Bundespräsident Christian Wulff.

Berlin - Unter dem Motto “Zukunft braucht Zusammenhalt. Vielfalt schafft Chancen“ startet Bundespräsident Christian Wulff am Samstag sein Online-Bürgerforum, in dem gesellschaftliche Fragen diskutiert werden sollen.

Infos zum Bürgerforum

Bis Ende Mai sollen 10 000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Bürger in bundesweit 25 Regionen wichtige gesellschaftliche Fragen via Internet diskutieren. Die Themenpalette reicht von Bildung über Demografie, Demokratie und Beteiligung, familiäre Lebensformen und Integration bis hin zum Komplex Solidarität und Gerechtigkeit.

Christian Wulff und seine Vorgänger

Das waren die deutschen Bundespräsidenten

Die Eröffnungsrede des Bundespräsidenten im oberfränkischen Naila (Landkreis Hof/Saale) wird per Video-Botschaft in die Auftaktveranstaltungen in den weiteren 24 Regionen zwischen der Nordsee und den Alpen übertragen. Dort sollen jeweils 400 Bürger Vorschläge und Lösungsansätze für die jeweiligen Themenfelder erarbeiten.

Die Leitfragen für die Diskussion im Netz hatten Kommunalpolitiker und Bürger im Januar in Schloss Bellevue festgelegt. Die Bürgerprogramme aus den 25 Regionen sollen am 28. Mai in Bonn vorgestellt werden. In Bayern sind neben der Stadt und dem Landkreis Hof die Landkreise Altötting, Lindau und Regensburg beteiligt.

Das Bürgerforum 2011 ist eine Initiative des Bundespräsidenten gemeinsam mit der Heinz Nixdorf Stiftung sowie der Bertelsmann Stiftung. Mit der schnellen und barrierefreie Kommunikation will Wulff den Dialog “zwischen Volk und Volksvertretern durch neue, transparente Formen der Beteiligung beleben“, wie er bei der Vorstellung in Berlin betonte. “Mir liegt sehr viel daran, die Menschen wieder stärker für die Idee der politischen Mitbestimmung und des Zusammenhalts zu begeistern“, erklärt das Staatsoberhaupt auf der Internet-Seite “BürgerForum 2011“.

dpa

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