Bundeswehr setzt auf Geringqualifizierte

Berlin - Die Bundeswehr will stärker um Geringqualifizierte werben. Junge Menschen mit unterdurchschnittlicher schulischer Bildung beziehungsweise ohne Schulabschluss sollen gezielt angesprochen werden.

Das geht nach Informationen der “Financial Times Deutschland“ (Dienstag) aus dem der Entwurf für ein Maßnahmenpaket hervor, das die Bundeswehr auf dem Weg zur Berufsarmee attraktiver machen soll. Die Vorlage sieht auch eine Öffnung der Truppe für in Deutschland lebende Ausländer vor. “Angesichts der demografischen Entwicklung sowie der anstehenden strukturellen Anpassungen der Bundeswehr werden künftig verstärkt auch junge Menschen mit unterdurchschnittlicher schulischer Bildung beziehungsweise ohne Schulabschluss personalwerblich anzusprechen sein“, zitiert die Zeitung aus dem Papier.

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Die “Erschließung neuer Potenziale zur Personalgewinnung“ sei erforderlich, um den Personalbedarf zu decken und die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr zu erhalten. Hintergrund seien die Pläne des Verteidigungsministeriums, bei dem geplanten Umbau der Bundeswehr auch die Zahl der für Einsätze zur Verfügung stehenden Soldaten zu erhöhen, heißt es in dem Bericht. Dazu sei in einigen Truppenteilen wie etwa beim Heer mehr Personal in den unteren Dienstgraden erforderlich.

dpa

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