Terrordebatte beeinflusst das Alltagsleben

Stoiber: Meine Frau meidet abends aus Vorsicht die S-Bahn

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Edmund und Karin Stoiber.

Berlin - Edmund Stoiber hat sich in einem Interview für mehr Polizeipräsenz und ein Burka-Verbot ausgesprochen. Außerdem erklärt der CSU-Politiker, wie die Terrordebatte das Leben seiner Familie beeinflusst.

Die Terrordebatte schlägt sich auf das Alltagsleben des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (74) und seiner Frau nieder.

Karin Stoiber (73) fahre mittlerweile abends „nicht mehr unbedingt mit der S-Bahn“, sagte der CSU-Politiker „Zeit Online“ (Mittwoch). Auch er selbst sei wachsamer geworden. „Mein Sicherheitsgefühl hat sich verändert“, sagte Stoiber, aber Großveranstaltungen wie das Oktoberfest werde er dennoch nicht meiden. „Ängste darf man nicht verdrängen, aber man muss mit ihnen umgehen und darf sich von ihnen nicht treiben lassen.“

Politik muss Lösungen anbieten

Die Politik müsse konkrete Lösungen anbieten, etwa mehr Polizeipräsenz gewährleisten und ein Burka-Verbot durchsetzen. Dazu sagte Stoiber: „In unserem Land (...) zeigt man die Gesichter offen. Das gehört zu unserer Leitkultur.“

dpa

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