Kubanischer Revolutionsführer (90) tot

„Ein Gigant der Geschichte“: Staats-Chefs würdigen Castro (†)

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In der kubanischen Hauptstadt Havanna ziert nach dem Tod Castros ein riesiges Banner ein Gebäude mit dem Porträt des Verstorbenen.

Havanna - Während der Tod Fidel Castros in Miami von Exilkubanern gefeiert wurde, hoben Staats- und Regierungschefs der Welt die historische Rolle und die Verdienste des langjährigen kubanischen Ex-Präsidenten hervor.

Frankreichs Präsident Francois Hollande:

"Er hat die kubanische Revolution verkörpert, sowohl in den Hoffnungen, die sie geweckt hat, als auch in den Enttäuschungen, die sie hervorrief. Er war ein Akteur des Kalten Kriegs, (...) und stand für den Stolz der Kubaner, sich der Fremdherrschaft zu widersetzen."

Russlands Präsident Wladimir Putin:

"Der Name dieses herausragenden Staatsmanns wird zu Recht als Symbol einer Ära in der modernen Weltgeschichte angesehen. (...) Fidel Castro war ein aufrichtiger und verlässlicher Freund Russlands."

Chinas Staatschef Xi Jinping:

"Das chinesische Volk hat einen guten und wahrhaftigen Genossen verloren. Genosse Castro wird immer weiterleben."

Die Linken-Fraktionschefs Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch:

"Es gehört zur großen Leistung von Fidel und der kubanischen Revolution, Bildung und Gesundheit kostenlos für die gesamte Bevölkerung bereitzustellen. (...) Gemeinsam mit den Menschen in Kuba, Lateinamerika und überall dort, wo die kubanische Befreiungsbewegung einen emotionalen Wert besitzt, gedenken wir nicht unkritisch der großen Leistung dieses Revolutionärs."

Der venezolanische Staatschef Nicolas Maduro:

"Wir Revolutionäre in der ganzen Welt müssen sein Erbe bewahren und die von ihm hinterlassene Flagge der Unabhängigkeit und des Sozialismus weitertragen."

Boliviens Präsident Evo Morales:

"Im Namen des bolivianischen Volkes möchte ich seiner Familie sowie der Regierung und der Bevölkerung in Kuba mein Beileid und meine Solidarität aussprechen für den Verlust eines Giganten der Geschichte."

Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy:

"Mein Beileid an die kubanische Regierung zum Tod des Ex-Präsidenten Fidel Castro, einer Figur von historischer Bedeutung."

Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif:

"Er war eine einzigartige Persönlichkeit und hat gegen Kolonialismus und Ausbeutung gekämpft. (...) Er diente als Vorbild für den Kampf unterdrückter Nationen um Unabhängigkeit."

Indiens Premierminister Narendra Modi:

"Fidel Castro war eine der größten Ikonen des 20. Jahrhunderts. Indien betrauert den Verlust eines großen Freundes."

Kanadas Regierungschef Justin Trudeau:

"Castro, ein Revolutionär und legendärer Redner, hat die Bildung und Gesundheitsversorgung in seinem Inselstaat maßgeblich verbessert. Obwohl er eine umstrittene Figur war, haben seine Anhänger und Gegner seine außerordentliche Liebe und Hingabe für das kubanische Volk anerkannt."

Der sowjetische Ex-Präsident Michail Gorbatschow:

"Fidel hat der härtesten Blockade der USA widerstanden und sein Land gestärkt, als ein enormer Druck auf ihn ausgeübt wurde, und er hat Kuba auf den Weg der unabhängigen Entwicklung geführt."

Fidel Castro ist tot: Bilder aus dem Leben des Revolutionsführers

Die Leiche des „Máximo Líder“ soll dem Wunsch Fidel Castros folgend verbrannt werden. Der kubanische Staatsrat ordnete bis zum 4. Dezember Staatstrauer an

afp

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