„Hyperspekulative“ Argumentation

Fall Peggy: NSU-Ausschusschefin zweifelt an Ermittlungspanne

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Viele offene Fragen: Der Mörder der kleinen Peggy ist noch immer nicht gefasst.

Erfurt - Führten einzig Nachlässigkeiten der Ermittler dazu, dass Uwe Böhnhardt mit dem Fall Peggy in Verbindung gebracht wurde? Daran glaubt die Chefin des NSU-Ausschusses nicht.

Die Vorsitzende des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses, Dorothea Marx, ist skeptisch, dass die DNA-Spur von Uwe Böhnhardt im Fall Peggy auf verunreinigtes Gerät der Thüringer Polizei zurückzuführen ist. Es sei absurd anzunehmen, dass die DNA Böhnhardts über diesen Weg zum Fall Peggy gelangt sei, sagte Marx am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Dann hätte diese Spur auch in allen anderen Fällen auftauchen müssen, in denen das Spurensicherungsgerät verwendet wurde. Marx nannte die Argumentation „hyperspekulativ“. Die SPD-Abgeordnete leitet bereits den zweiten NSU-Untersuchungsausschuss im Thüringer Landtag.

dpa

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