Sie sind eigentlich top secret

Panne: Heimatschutzminister in spe zeigt geheime Dokumente

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Donald Trump begrüßt Kris Kobach, der Heimatschutzminister werden will - der nicht viel von Geheimhaltung hält.

Washington - Kris Kobach ist einer von Trumps Kabinettskandidaten. Bei einem Fototermin mit dem künftigen US-Präsidenten präsentierte er seine Pläne für den Heimatschutz aber nicht nur ihm. Ein Versehen.

Kris Kobach, als konservativer Hardliner im Gespräch für einen Kabinettsposten unter Donald Trump, hat seine Vorstellungen für das Heimatschutzministerium aus Versehen offen herumgetragen. Kobach posierte nach einem Treffen neben Trump für Fotografen und trug eine Liste mit seinen strategischen Vorstellungen zur Verschärfung des Status quo gut sichtbar unter dem Arm.

Die vertraulichen Unterlagen der neuen US-Regierung - für jeden lesbar.

Der Plan sieht vor, potenziellen Terroristen die Einreise in die USA zu verweigern. Er schlägt die Registrierung und Überwachung bestimmter Nicht-US-Bürger vor. Wörtlich heißt es daneben: „Allen Ausländern aus Hoch-Risiko-Gegenden soll nachgespürt werden.“ Auch Fragen zur Scharia, dem islamischen Recht, sollten Teil „strikter Sicherheitsüberprüfungen“ werden.

Kobach musste sich in sozialen Medien und von Demokraten reichlich Spott dafür gefallen lassen, dass ausgerechnet ein Kandidat für das Heimatschutzministerium nicht mit vertraulichem Material umgehen könne.

Als republikanischer Innenminister von Kansas hat Kobach (50) sich über die Grenzen des Bundesstaates hinaus mit knallharten Positionen zu Einwanderung und Wahlrecht einen schillernden Ruf erworben. Er unterstützt Trump seit langem und befürwortet den Bau einer Mauer zu Mexiko.

dpa

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