Nach Anschlag auf Pilger

Irans Präsident Ruhani: IS-Terrormiliz ist am Ende

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Sieht das das Ende des IS gekommen: Irans Präsident Hassan Ruhani. Foto: Michael Kappeler/Archiv

Teheran (dpa) – Der Anschlag des Islamischen Staats auf schiitische Pilger, bei dem mindestens 75 Menschen starben, ist nach Einschätzung des Iran ein Zeichen für den Anfang vom Ende der Terrormiliz.

"Dieser mörderische Angriff zeigt, wie verzweifelt die Terroristen sind und wie aussichtslos ihre Lage geworden ist", betonte der iranische Präsident Hassan Ruhani in einer Presseerklärung.

Irans Führung sei sich daher sicher, dass der "endgültige Sieg" gegen die Terrorgruppe und deren Anhänger und damit das Ende des IS sehr nahe sei, wird Ruhani vom Webportal des Präsidialamts zitiert.

Nach Angaben des iranischen Roten Halbmonds gab es bei dem Attentat auf hauptsächlich iranische Pilger in der Nähe der irakischen Stadt Al-Hilla mindestens 75 Tote und 30 Verletzte. Wegen der schweren Verbrennungen sei eine schnelle Identifizierung vieler Leichen kurzfristig nicht möglich. Bis Donnerstagabend konnte man nur von 24 iranischen Toten die Namen feststellen.

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