Sendung zum US-Wahlkampf

Model provoziert bei Lanz mit wirrer These zu Trump

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Trump-Fans und Trump-Gegner halten sich in etwa die Waage. Darüber diskutierte Markus Lanz in seiner Sendung.

München - Der US-Präsidentschaftsanwärter ist einer der umstrittensten Politiker der Zeit. Auch bei "Markus Lanz" ist Donald Trump ein Thema. Dabei wirft Model Nadja Atwal wirre Thesen in den Raum.

Amerika ist tief gespalten. Trump-Fans und Trump-Gegner halten sich in etwa die Waage. Natürlich wird das nicht nur in Übersee diskutiert, sondern längst auch in deutschen Talkrunden wie der von Markus Lanz. Als Gäste zu diesem Thema waren geladen ZDF-Moderator Claus Kleber, der Spiegel-Journalist Markus Feldenkirchen, Unternehmerin und Model Nadja Atwal.

Letztere ist seit einigen Monaten eine bekennende Befürworterin Donald Trumps und ließ das in der Sendung auch jeden wissen. Beinahe jedes Argument, der sich gegen Trump positionierten Journalisten Lanz, Kleber und Feldenkirchen, ließ sie von sich abperlen.

Als Lanz den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten zitierte, der - für alle einsehbar - bei einer seiner Kundgebungen das Publikum gar aufforderte, den Demonstranten gegen ihn eins „auf die Nase zu hauen“, widersprach sie: "Das ist nicht so." Lanz: "Doch das ist schon so." Ein paar Mal ging es hin und her. Dann schaltete sich Spiegel-Mann Feldenkirchen ein, der häufig aus den USA berichtet: "So funktioniert das in den Staaten seit einem Dreivierteljahr. Auf seinen Wahlkampf-Veranstaltungen herrscht eine bedrohliche und vulgäre Stimmung." Auch diese Meinung lehnte Atwal ab - obgleich sie nie selbst bei einer Veranstaltung war. 

Atwal glaubt an Verschwörung gegen Trump

Die Mutter zweier Kinder ließ in der Folge den Blutdruck der Journalisten mit einer wirren These weiter steigen. Die Wahl-New-Yorkerin behauptete, eine Verschwörung stecke hinter den Demonstranten gegen Trump, die seien gar nicht echt und kassieren dafür angeblich sogar eine Menge Geld: "Die sind von einer Agentur gecastet worden. Viel schlimmer ist es Steine auf Polizisten zu schmeißen." 

Kleber entgegnet: "Was mir Sorge macht ist, dass der Mann einen Magnetismus für die Masse hat, aber diese Masse nicht lenkt, sondern nur an die niedrigsten Instinkte des Menschen appelliert und auf diesen surft."

Humor als gemeinsamer Nenner

Trump habe nicht viel geleistet in seinem Leben. Er habe es lediglich geschafft, dass sich Hotels für Millionen Dollar sein goldenes "T" zulegen, um Reichtum zu symbolisieren, so Kleber.

Überzeugen lässt sich Atwal in dieser Sendung von niemandem. Nach einem Zusammenschnitt über Trump gesteht sie aber dann immerhin: "Wer diesen Film sieht, würde sagen, dass man bescheuert sein muss, Trump zu unterstützen." Sie lacht. Auch Lanz, Kleber und Feldenkirchen haben ihren Humor nicht verloren. Allerdings geben sie es irgendwann auf, den bekennenden Trump-Fan zu überzeugen.

mke

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