Sollen Abgeordnete nur noch zwei Wahlperioden bleiben?

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Gegen das "Karriere-Ziel" Bundestagsmandat: Jan van Aken fordert mehr Fluktuation im Reichstag. Foto: Paul Zinken/Archiv

Berlin (dpa) - Der Linke-Politiker Jan van Aken fordert Höchstgrenzen für die Zugehörigkeit von Abgeordneten im Bundestag. "Zwei Legislaturperioden sind genug - und zwar aus privaten wie aus politischen Gründen", sagte der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion der "Berliner Zeitung".

Van Aken fügte an: "Ich fände es generell richtig, wenn es einen häufigeren Wechsel im Bundestag gäbe, damit das Bundestags-Mandat nicht mehr ein Karriere-Ziel sein kann." Momentan sei es das für viele. "Die hängen dann auch ökonomisch daran und werden dadurch weniger flexibel."

Der 55-jährige Rüstungsexperte sitzt seit 2009 im Bundestag. Mitte Juni hatte er angekündigt, im kommenden Jahr nicht erneut für den Bundestag zu kandidieren.

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