So stark sind sie in München und Bayern

Seltene Einblicke: Die geheime Welt der Rocker-Banden

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München - Die Welt der alten Rocker und neuen Streetgangs hat eigene Regeln. Wie die Banden funktionieren und warum nur ständige Kontrolle den brüchigen Frieden in München und Bayern erhält.

Es ist eine eigene und zuweilen finstere Männerwelt voller Riten, Regeln und Hierarchien. Es geht um Macht, Geld, Drogen, Waffen und Prostitution und auch um hochkriminelle Abrechnungen, vor denen sich zuweilen sogar Polizisten und Staatsanwälte in Acht nehmen müssen. Die Welt der alten Rocker und neuen Streetgangs funktioniert nach eigenen Regeln. Offen und verdeckt arbeitende Fahnder des Landeskriminalamtes und der Münchner Polizei gewährten der tz seltene Einblicke in die Strukturen dieser Clubs und Gangs, die sich neuerdings zum Teil sogar politisch betätigen und aus gutem Grund unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen. Wie die Gangs und Banden funktionieren und warum nur ständige Kontrolle den brüchigen Frieden in München und Bayern erhält:

Die Lage in München: „Es gibt klare Grenzen“

Von Frieden zu sprechen, wäre naiv. Gleichwohl hält nunmehr bereits seit Jahren innerhalb der Stadtgrenzen so etwas Ähnliches wie ein Burgfrieden. Und das ist sehr viel mehr, als man noch vor Jahren erwarten konnte von dem Verhältnis der diversen Münchner Rockergruppen und Streetgangs zur Polizei. Ein brüchiger Kontrakt, der nach ständiger Kontrolle und zuweilen auch knallharten Maßnahmen verlangt. Dafür sorgen derzeit im Münchner Polizeipräsidium eine Frau und drei Männer – alle gestandene Polizisten des Kommissariates 33 und Sachbearbeiter für Rockerkriminalität. Das ist keinesfalls zufällig angesiedelt beim Kriminalfachdezernat 3 für Organisierte Kriminalität. Die tz sprach mit Kommissariatsleiter Andreas Gollwitzer und einem Sachbearbeiter für Rockerkriminalität, der lieber anonym bleiben will:

Was hat sich geändert in den vergangenen 20 Jahren?

Anonymer Ermittler: Vor allem die Kommunikation. Ein Konzept, das die Münchner Polizei bereits seit den 90er-Jahren fortentwickelt hat und das jetzt Früchte trägt. Man kennt sich, man achtet sich, man besteht auf Ehrlichkeit auf beiden Seiten. Aber es gibt sehr klare Grenzen und unter gar keinen Umständen private oder freundschaftliche Kontakte. Rollensicherheit ist sehr wichtig. Wir sind Polizisten, keine Rocker-Kumpel.

Wer sind Ihre Ansprechpartner bei den Rockern?

Anonymer Ermittler: Meistens ist es die Führungsebene. Präsidenten und Vizepräsidenten, die wir zum ersten Gespräch grundsätzlich zu uns in die Diensträume einladen. Wir sprechen ihre Sprache. Wir tauschen Telefonnummern aus. Aber das hat absolut nichts mit Verbrüderung zu tun.

Was ist der Unterschied zwischen den altbekannten Rockergangs und den Jungen Wilden, die nach vorne drängen?

Polizeivizepräsident Robert Kopp (r.) und ErsterKriminalhauptkommissar Andreas Gollwitzer zeigen eine Auswahl der sichergestellten Waffen.

Gollwitzer: Die echten Rocker sind die Outlaw-Motorcycle Gangs (OMCG) mit stabilen Strukturen, strengen Aufnahmeregeln und sehr hohen, selbst definierten Ehrbegriffen, aus denen allerdings auch jederzeit gewalttätige Konflikte entstehen könnten. Einige betreiben Clubhäuser. Darin befinden sich der Member-Room – das Allerheiligste, zu dem nur Member (Mitglieder) Zutritt haben. Wir sind in München in der glücklichen Situation, dass einige Bandidos und Hells Angels in Kinder- und Jugendtagen im selben Viertel aufgewachsen und zur Schule gegangen sind. Das verbindet bei aller Rivalität. Die Stimmung steht und fällt mit den jeweiligen Präsidenten. Das klappt zurzeit in München ganz gut. Das echte Problem sind die Streetgangs.

Wieso?

Anonymer Ermittler: Es handelt sich um lose Gruppierungen ohne feste Strukturen. Die Mitglieder und Führer wechseln ständig. Sie haben keine Clubhäuser, kein verbindendes Hobby. Verständigung ist schwierig, Vereinbarungen werden teilweise gebrochen. Das größte Problem ist die Verrohung, wie die Konflikte mit den überwiegend aus jungen Türken bestehenden Black Jackets im Jahr 2014 in München zeigten. Die griffen die Türsteher der Münchner Clubs hochaggressiv an, hatten Waffen und Drogen und absolut keine Hemmungen mehr. Da ist dann Schluss mit der Kommunikation. Neuerdings beobachten wir auch Motorradgruppierungen mit politischen und ethnischen Motiven wie die linksorientierten Kuhle Wampen, die albanische Skenderbeu und der nationalistisch orientierte türkische Turkos MC. Diese politischen Clubs sind ein neues Phänomen, mit dem wir uns beschäftigen müssen.

Wo sieht man in München eigentlich noch Rocker?

Gollwitzer: Im ganzen Stadtgebiet. In Discos, Kneipen, Clubs, Table-Dance-Bars und auch im Rotlicht-Milieu. Es gibt aber eine klare Vereinbarung. Im Rotlichtmilieu werden keine Kutten geduldet. Treffen in öffentlichen Lokalen sind in Ordnung. Ob in Kutte oder nicht, liegt letztlich im Ermessen der Wirte und Brauereien.

Womit verdienen Rocker im normalen Leben eigentlich ihr Geld?

Anonymer Ermittler: Viele arbeiten tagsüber in ganz normalen Berufen. Handwerker, Arbeiter, Gastronome, Sicherheitsdienste. Nur Akademiker sind unseres Wissens nicht dabei.

… und in ganz Bayern: 1600 Mitglieder in der Szene

Die Szene ist ständig in Bewegung. Mögliche Entwicklungen zu erkennen, ist Aufgabe von Dezernatsleiter Torsten Wittke und Kriminalhauptkommissar Udo Köpke mit seinem Fahnder-Team vom Sachgebiet 621 für Organisierte Kriminalität im Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA).

Starkes Team: Torsten Wittke (l.) und Udo Köpke vom Landeskriminalamt.

Seitdem international agierende Rockergrößen wie Frank Hanebuth (ehemals Präsident der Hells Angels Hannover, derzeit unter Aufsicht der Justiz in Spanien) Deutschland verlassen haben oder an Einfluss verlieren, ist die Szene europaweit wieder in Bewegung. Bis aus der Türkei reichen die langen Arme der (hochkriminellen) Konkurrenz. Altbekannte, aber stabile Strukturen der Old-Schooler (Rockergang mit dem Weltbild der 60er- und 70er-Jahre) brechen ein. Denn die alten Bosse geraten zunehmend unter Konkurrenzdruck. Die jungen Wilden drängen an die Spitze. Ständig neue Gangs mit und ohne Motorrädern, dicken Autos und einem Übermaß an Testosteron kämpfen um die Macht oder verdingen sich als Support-Gangs (Zuträger) für die Großen – wie zum Beispiel die Brigade 81, die die Alphabet-Initialen 8 und 1 für die Hells Angels im Namen tragen.

In Bayern und München lebende junge Männer mit Migrationshintergründen aus der Türkei und/oder den Bal-kanländern schließen sich in zum Teil abenteuerlichen Kombos zusammen und präsentieren ihre martialischen Brutal-Videos auf Youtube. Türrahmen-füllende Gestalten mit reichlich Muckis, wenig Intellekt und übersteigerten Allmachts-Phantasien. Doch einige davon haben schon Klickzahlen jenseits der Million. In solchen Kombinationen kann gewaltig Sprengstoff stecken: „Wir reden hier von schwersttrainierten Leuten mit Muskeln dick wie Oberschenkel. Wenn die in der Gruppe zuschlagen, geht’s ganz schnell ums Leben“, befürchtet Kriminaldirektor Torsten Wittke, der die nationalen und internationalen Rockerstrukturen mit seinen Kollegen seit Jahren studiert.

Neue Strukturen, Rivalitäten und Bündnisse rechtzeitig zu erkennen und die Folgen vorauszusehen, sich mit Kollegen in Deutschland und Europa auszutauschen und die zuständigen Dienststellen in Bayern vorzuwarnen, ist ihre Aufgabe. Die Fahnder müssen ihren Job wohl gut gemacht haben. Denn von Rocker-Morden, blutigen Gebietsfehden und Rachefeldzügen blieb Bayern – von einzelnen Auseinandersetzungen abgesehen – in den vergangenen Jahren weitgehend verschont. In einzelnen Fällen haben Rocker offenbar versucht, unter den Flüchtlingen willige Hilfskräfte für illegale Geschäfte zu rekrutieren. Wittke: „Solche Tendenzen haben wir im Auge.“

Rund 1600 Mitglieder umfasst die Szene der bayerischen Rocker und Streetgangs. 300 davon sind in München aktiv. Eine Überwachung von innen ist kaum möglich. Udo Köpke: „Niemals könnte es ein verdeckter Ermittler schaffen, in eine Rocker-Führungsriege vorzudringen.“ Denn die Aufnahme-Rituale sind langwierig und am Ende mit kriminellen Aktionen verbunden. „He made an great Job“ (Er machte einen guten Job), heißt es dann lapidar in der Rockerchronik, wenn es mal wieder einer nach Jahren der niedersten Dienste geschafft hat. „Und damit ist dann garantiert kein Fünf-Mass-auf-ex-Trinken gemeint“, so Wittke.

Mit ständigen Kontrollen und Vorschriften geht die Bayerische Polizei den harten Jungs gewaltig auf die Nerven. Einer der Gründe, warum die Rocker aus der öffentlichen Wahrnehmung in Bayern weitgehend verschwunden sind. Torsten Wittke: „Wir dulden keine Machtdemonstrationen in Kutten in öffentlichen Gaststätten und Clubs. Große Harley-Ausfahrten ohne richtige Helme in schier endlosen Konvois finden ebenfalls nicht mehr statt. Es werden auch nicht mehr eigenmächtig Kreuzungen gesperrt und Rotlichte missachtet. Und wir können auch gern fünf Mal hintereinander auf 50 Kilometern im strömenden Regen kontrollieren, wenn sie es drauf anlegen. Das hat ihnen dann wohl tatsächlich endgültig den Spaß verdorben.“

Das sind die klassischen Rocker-Clubs

Hells Angels: Der Hells Angels Motorcycle Club (HAMC) ist ein Motorrad- und Rockerclub, dessen Mitglieder meist Harley-Davidson-Motorräder fahren. Er wurde 1948 in Kalifornien gegründet und ist zurzeit in 32 Ländern vertreten. In München gibt es zwei Charter (gleiche Bedeutung wie Chapter, bezeichnet eine Ortsgruppe der Hells Angels). Derzeit existieren drei Charter im Großraum München mit etwa 70 Hells Angels. Viele davon sind vorbestraft.

Bandidos: Die Bandidos wurden im März 1966 in Houston/Texas von Vietnam-Veteranen gegründet. In einigen Bundesstaaten gelten sie dort wegen Verbindungen zum mexikanischen Drogenkartell und tödlicher Schießereien als Bedrohung für die öffentliche Sicherheit. Bandidos und Hells Angels gelten in Deutschland als verfeindet. In München gibt es kaum Probleme, weil sich die Rocker beider Clubs kennen und respektieren.

Gremium MC: Der Club wurde 1972 in Mannheim gegründet, ist mittlerweile der größte eigenständige deutsche Motorradclub. In den neuen Bundesländern gibt es Vereinsverbote. Auch in Nordbayern hatten einige Chapter Ärger mit der Polizei. Der Gremium MC wird aufgrund der Verbindungen zur Organisierten Kriminalität vom Verfassungsschutz beobachtet. In München hat der Club rund 35 Mitglieder.

Trust: Der Club Trust entstammt einer Gruppe Motorradfahrer aus Ergoldsbach bei Landshut, die sich 1984 mit anderen niederbayerischen Clubs zum Trust MC Germany zusammenschlossen. In München und Umgebung gibt es ebenfalls ein Chapter von etwa zehn Mitgliedern, die nicht sonderlich auffallen. Andernorts führte die Polizei allerdings großangelegte Razzien durch.

Die neuen Streetgangs

Black Jackets: Die Black Jackets kamen Mitte der 80er-Jahre aus Heidenheim – vorwiegend junge Männer mit türkischen Wurzeln, die ursprünglich ein Bündnis gegen Neonazis schmieden wollten. Daraus entwickelte sich eine extrem aggressive Streetgang, die plötzlich im Münchner Nachtclub-Geschäft mitmischte, Drogen und Waffen besaß und durch extrem brutale Gewalttaten auffiel. Diese Gang ist streng hierarchisch aufgebaut und fährt Autos. Nach einer Großrazzia im Jahr 2014 sitzen die führenden Mitglieder im Knast. Die Black Jackets sind derzeit in München inaktiv. In ganz Bayern agieren die Black Jackets seit der Polizeiaktion zurückhaltender.

United Tribuns: Die United Tribuns (gegründet 2004) haben laut Verfassungsschutzbericht 2014 wieder Zulauf – unter anderem von Ex-Black-Jackets. Zu ihnen gehören neben Serben, Bosniern, Kosovaren, Albanern und Montenegrinern auch Türken, Araber und Deutsche. Viele betreiben Kampfsport. Auch die Tribuns sind in der Türsteherszene und im Sicherheitsgewerbe aktiv und versuchen, im Rotlichtmilieu mitzumischen. In München gibt es ein Chapter mit 20 Mitgliedern.

MC Kuhle Wampe: Der Motorradclub Kuhle Wampe ist ein Dachverband von derzeit 60 lokalen Motorradclubs in ganz Deutschland, die sich neben dem Motorradfahren auch politisch betätigen. In Bayern sah man Kuhle-Wampen-Abordnungen bei Demos gegen den G7-Gipfel und die Münchner Sicherheitskonferenz.

Turkos MC: Der türkische Rockerclub Turkos MC ist nationalistisch eingestellt und pflegt Verbindungen zu den ultranationalistischen Grauen Wölfen. Das jedenfalls demonstrierten die Anhänger bei Münchner Großdemos im Oktober 2014 und September 2015 sehr eindrucksvoll. Auch diese Gruppierung steht unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes.

Osmanen Germania BC: Der Osmanen Germania Boxing Club ist schnell sehr groß geworden. Seit dem Frühjahr 2015 gehen sie bundesweit auf Konfrontationskurs zu den alten Rocker-Recken, kündigen großmäulig an, „Deutschland übernehmen“ zu wollen. Sie haben einen Pakt mit den Hells Angels Nomads in der Türkei um Necati „Neco“ Arabaci (44) geschlossen, die die deutschen Altrocker verdrängen wollen. Es könnten Machtkämpfe um die alten Pfründe im Rotlicht- und Türstehermilieu sowie im Drogenhandel entbrennen. Im Internet kursiert ein „offizielles Video“, auf dem sich die Osmanen geradezu grotesk martialisch mit Waffen aller Art präsentieren. Das Münchner Osmanen-Chapter hat sich Anfang 2016 überraschend aufgelöst – auch weil die Jungs dem Druck der Polizei offensichtlich nicht mehr standhielten.

Die Rangordnung bei den Rocker-Clubs

Der

President (Präsident)

steht an der Spitze. Straftaten sind ­Präsidenten schwer nachzuweisen, weil oft andere die Schuld auf sich nehmen. 

Der zweite Mann an der Spitze, der Vice President, erledigt meist die repräsentativen Aufgaben. Der Waffenmeister (Sergeant of Arms) kümmert sich um den Schutz des Clubs und die Bewaffnung. Bei Razzien fand die Polizei neben Messern und Äxten auch schon Schusswaffen und Sprengstoff. Der Road Captain ist der Straßenchef, der die Motorrad-Ausfahrten und auch die Treffen mit anderen Clubs organisiert. Ein Treasurer ist der Schatzmeister, der die Finanzen des Clubs verwaltet. Ein Member ist normales Mitglied und „Bruder auf Lebenszeit“. Manche Member haben eigene Geschäfte, über die Geldwäsche betrieben wurde. Ein Prospect ist ein Anwärter, der von einem Mitglied ­vorgeschlagen wird, sich beweisen und bis zu drei Jahre auf die Aufnahme warten muss. Ein Hangaround ist das kleinste Licht im Club ist der Unterstützer, der vom Kloputzdienst bis zu Chauffeurdiensten fürs Grobe zuständig ist.

Schlag gegen die Black Jackets

Erst nach der Razzia ­wurden die Black Jackets in München zerschlagen.

Die Streetgang der Black Jackets etablierte sich im Sommer 2013 plötzlich in einer Shisha-Bar nahe dem Sendlinger Tor und versuchte, die Nachtclub-Szene nach dem Motto „Wer die Tür hat, hat die Macht“ an sich zu reißen. Kontaktversuche der Polizei lehnten sie mit eiskalter Arroganz und sogar Angriffen ab. Heimlich rüsteten die anderen Rockergruppierungen schon auf. Nach diversen hochaggressiven Schlägereien, Einschüchterungsaktionen und einem drohenden Rockerkrieg fuhr im Februar 2014 der grün-weiße Blitz in die schwarzen Kutten. Die gesamte türkische Führungsriege der Black Jackets inklusive des Präsidenten landete im Knast. Unter den sichergestellten Waffen war sogar eine vollautomatische Scorpion-Maschinenpistole und Rauschgift wurde auch gefunden. Die Black Jackets sind seitdem aus München verschwunden.

Er wird gesucht

Im Crowns Club soll Khaled Beksmati zugestochen haben.

Beim Hells-Angels-Charter „Deep South“ war er nur ein kleiner „Hang-around“ – ein Sympathisant, der sich als harter Rocker empfehlen wollte. Immerhin hatte er es schon aufs Hochzeits-Bild des Münchner Hells-Angels-Präsidenten Michi M. geschafft. Im Crowns Club in der Rosenheimer Straße soll der damals 37-jährige Khaled Beksmati in der Nacht zum 2. Mai 2015 bei einer Massenschlägerei zwei Türken niedergestochen haben. Er wird seitdem von der Münchner Kripo wegen Mordversuchs gesucht. Die Opfer überlebten die massiven Bauchstiche nur knapp.

Die Schlägerei im Nachtclub

Die

Der Münchner Hells-Angels-Chef Michi M. und drei seiner Rockerfreunde landeten nach der Schlägerei im Bad Angel in der Schillerstraße vor Gericht.

Tabledance-Bar Bad Angel in der Schillerstraße war im April 2013 Schauplatz einer

höchst brutalen Schlägerei zwischen Hells Angels und Bandido

s. Im April platzte Hells Angels-Chef Michael „Michi“ M. (45) mit drei Rocker-Freunden um 5.30 Uhr ins Separee, wo sich Bandido Helmut P. (44) gerade mit einer Tänzerin vergnügte. Die Frau wurde wenig zartfühlend entfernt und der Bandido und zwei seiner Freunde derart verprügelt, dass man die drei hinterher kaum noch erkennen konnte. Vier Hells Angels landeten dafür vor Gericht. Worum es ging, konnte nie geklärt werden: „Eine private Angelegenheit“, ließ Michi M. dem Richter mitteilen. Er wurde zu einer Haftstrafe verurteilt.

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