Umfrage: 63 Prozent der Bayern sorgen sich um Euro-Stabilität

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Wie sicher ist unser Geld? Ein Großteil der Bayern macht sich Sorgen um den Euro.

München - Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf Deutschland machen sich nun auch in Bayern bemerkbar. Der Großteil der Menschen in Bayern sorgt sich um die Stabilität des Euro.

Das geht aus einer bisher unveröffentlichten repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der CSU hervor, die dem "Münchner Merkur" vorliegt. Demnach machen sich 23 Prozent der rund 1000 befragten Wahlberechtigten im Freistaat „sehr große Sorgen“, weitere 40 Prozent treiben „eher große Sorgen“ um die Gemeinschaftswährung um.

Noch deutlicher ist das Stimmungsbild in Bayern, wenn es um die Einführung gemeinsamer Staatsanleihen der Euro-Länder, sogenannte Euro-Bonds, geht. Diese lehnen 78 Prozent klar ab. 84 Prozent sind zudem der Meinung, die Schuldenprobleme sollten vorrangig von den verschuldeten Staaten selbst gelöst werden. Auch in Bezug auf den Umgang mit chronischen Schuldensündern ist sich die Mehrheit der Bayern einig. 73 Prozent wollen, dass Länder, die regelmäßig die Stabilitätskriterien verletzen, aus der Euro-Zone ausgeschlossen werden können.

Der Verlagerung von Kompetenzen nach Brüssel stehen die Menschen im Freistaat skeptisch gegenüber. 59 Prozent wünschen sich „ein Europa, in dem die Staaten keine weiteren Kompetenzen nach Brüssel abgeben und die Souveränität über ihre finanzpolitischen Entscheidungen behalten“.

Folgerichtig sind nur 23 Prozent der Befragten dafür, dass es in der EU zu stärkerer Integration hin zu den „Vereinigten Staaten von Europa “ kommt. 71 Prozent wünschen sich, dass es beim „Europa der Nationalstaaten“ bleibt.

mm

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