US-Wahl 2016

J.K. Rowling: Trump ist ein „oranges Twitter-Ei“

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J.K. Rowling kommentiert die US-Wahl 2016 auf Twitter

Washington - Auch Harry-Potter Autorin J.K. Rowling verfolgt die TV-Debatten zur US-Wahl im Fernsehen. Via Twitter teilt sie einige Seitenhiebe aus an einen der Präsidentschaftskandidaten.

Das dritte TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump haben Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt vor dem Fernseher verfolgt - dazu gehört auch die Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling. Fleißig kommentierte die berühmte Britin und Erfolgsautorin die Debatte via Twitter. Für wen Rowling die Daumen bei der Präsidentschaftswahl in den USA drückt, war an ihren Tweets unmissverständlich abzulesen. Ihr Talent für kreatives, fantasievolles Schreiben kam auch bei ihren Kommentaren bezüglich Donald Trump voll zur Geltung. So nannte sie ihn ein „großes, oranges Twitter-Ei“. Dabei handelte es sich nicht um eine neue Fantasiefigur, die ihrer Harry-Potter Romanreihe entsprungen ist. Der Verdacht wiegt schwer, dass die Bemerkung zu einem aufs Trumps kunstvolle Frisur abzielte, zum anderen auf die rege Kommunikation die der Präsidentschaftskandidat in den Sozialen Netzwerken betreibt. So tut der Konservative liebend gerne seine Ansichten und kontroversen Äußerungen auf Twitter kund. Im wahrsten Sinne des Wortes lässt J.K Rowling daran kein gutes Haar. 

Clinton ist eine „hochintelligente Frau“, Trump ein „oranges Twitter-Ei“

Dass sie von Trumps Bildung nicht besonders viel hält, wird durch den Vergleich mit Hillary Clinton deutlich, die Rowling eine „hochintelligente, erfahrene Frau“ nennt. Auch an Trumps sprachliche Gewandheit hatte die berühmte Schriftstellerin einiges auszusetzen. Vor allem seine Aussage: „I‘ve developed so many friends“ was zu Deutsch so viel heißt wie: „Ich habe viele Freundschaften entwickelt“ kritisierte die Schriftstellerin. Rowling ließ es sich nicht nehmen den millionenschweren Unternehmer grammatikalisch zu maßregeln und twitterte: „Humans ‚make‘ friends, Donald. They ‚make‘ them.“ Übersetzt lautet der Tweet: „Menschen ,schließen`Freundschaft, Donald.“ Dass sie das Wort „Menschen“ in ihrem Tweet benutzte, dürfte ebenfalls als kleiner Seitenhieb auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten zu verstehen sein.

J.K. Rowling kommentierte bereits die zweite TV-Debatte

Schon in der zweiten TV-Debatte meldete sich die Harry-Potter Autorin zu Wort. Dabei missfiel ihr vor allem die Art und Weise, mit der Trump seine sexuellen Äußerungen gegenüber Frauen mit bedeutungslosen „Männergerede“ abtun wollte. Daraufhin twitterte sie „Worte bedeuten nichts. Fakten bedeuten nichts. Wenn das der Fall ist, sind wir alle verloren.“

Der Favorit der Schriftstellerin heißt: Hillary Clinton

Wäre J.K. Rowling US-Bürgerin, wäre spätestens jetzt jedem klar, wem sie bei der Präsidentschaftswahl 2016 ihre Stimme geben würde. Ihre Bekanntheit will die Schriftstellerin nun zumindest nutzen, um Hillary Clinton zu unterstützen. So appellierte sie via Twitter: „Die Schlüsselfrage, die sich Wähler in einer Demokratie stellen sollte, lautet nicht: ,Wer ist er? Sondern: ,Wer sind wir?`“

Oder es mit den Worten des großen Zauberers Albus Dumbledore zu sagen: “Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die zeigen wer wir sind, sondern unsere Entscheidungen.”

maw

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