Die US-Wahl 2016 im Live-Ticker

Trump und Clinton in Pole Position

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Hillary Clinton.

Washington - Donald Trump und Hillary Clinton verlieren die Vorwahlen in kleinen Staaten. Dennoch müssen sie sich um ihre jeweilige Favoritenrolle wohl nicht sorgen. Der News-Ticker zur US-Wahl 2016. 

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+++ Der Sieg im Bundesstaat Michigan hat Bernie Sanders Rückenwind gegeben. Der US-Senator lieferte sich einen heftigen Schlagabtausch in einer TV-Debatte. Donald Trump musste hingegen einen Auftritt am Freitagabend absagen. 

+++ Ted Cruz hat die Vorwahl der US-Republikaner in Idaho mit deutlichem Abstand vor Donald Trump gewonnen. Das berichteten die Sender MSNBC und Fox News. Trump entschied am Dienstagabend (Ortszeit) Michigan und Mississippi für sich. Der erzkonservative Texaner Cruz hatte bereits am Wochenende Boden gut gemacht.

Clinton verliert Demokraten-Vorwahl in Michigan

+++ Bernie Sanders bleibt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten weiter am Ball. Der 74 Jahre alte Senator aus dem Bundesstaat Vermont gewann am Dienstag (Ortszeit) überraschend den Bundesstaat Michigan und fügte damit seiner Kontrahentin Hillary Clinton eine empfindlich Niederlage zu. Die „Washington Post“ und der Sender NBC erklärten Sanders zum Sieger.

Zuvor waren 95 Prozent der Stimmen ausgezählt worden. Clinton hat keine realistische Chance mehr, die zwei Prozentpunkte Rückstand aufzuholen. Die frühere Außenministerin hatte zuvor Mississippi klar gewonnen und sich bei der Zahl der Delegierten für den Parteitag im Juli weiter abgesetzt. Sanders setzte jedoch mit dem nicht vorausgesagten Gewinn in Michigan ein weiteres wichtiges Achtungszeichen.

Trump setzt Siegeszug fort

+++ Ungeachtet der scharfen Attacken seiner Kontrahenten steuert der populistische Geschäftsmann Donald Trump weiter auf die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner zu. Trump gewann am Dienstag die Vorwahlen seiner Partei in Michigan und in Mississippi. Bei den Demokraten holte die frühere Außenministerin Hillary Clinton den Sieg in Mississippi, in Michigan unterlag sie dagegen überraschend ihrem Rivalen Bernie Sanders.

"Nur einer hat heute Abend gut abgeschnitten: Donald Trump", sagte der Milliardär in seiner Siegesrede.

Hillary Clinton gewinnt Vorwahl in Mississippi

+++ Hillary Clinton hat die Vorwahl der US-Demokraten im Bundesstaat Mississippi gewonnen. Nach Angaben der Sender CNN und Fox News setzte sie sich dort gegen ihren Konkurrenten Bernie Sanders durch. Die frühere Außenministerin und First Lady führt nach Delegierten weiterhin deutlich und hat die Unterstützung ihrer Parteiführung. Sanders hatte aber einige kleinere Staaten für sich entschieden.

+++ Kleines Trostpflaster für US-Präsidentschaftsbewerber Marco Rubio: Nach seinem schlechten Abschneiden bei einer Vorwahlserie am Samstag hat er am Sonntag in Puerto Rico klar gewonnen, wie die Sender CNN und MSNBC berichteten. Demnach lag der Senator aus Florida Rubio nach Auszählung von rund einem Drittel der Stimmen mit etwa 60 Prozentpunkten vor Multimilliardär Donald Trump. Auf dem dritten Rang folgte der texanische Senator Ted Cruz, vierter war Ohios Gouverneur John Kasich.

Rubio verspricht von dem Sieg in dem US-Territorium Rückenwind für die Vorwahl am 15. März in seinem Heimatstaat, die er unbedingt gewinnen muss. In Florida leben etwa eine Million Menschen aus Puerto Rico. Insgesamt hat Rubio erst zwei von 20 Vorwahlen der Republikaner gewonnen. Spitzenreiter ist Trump, gefolgt von Cruz.

+++ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich derweil lobend über die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton geäußert. „Ich schätze ihre lange politische Erfahrung, ihren Einsatz für Frauenrechte, Familie und Gesundheitsvorsorge“, sagte Merkel der Bild am Sonntag. „Ich schätze ihr strategisches Denken und dass sie eine starke Anhängerin der transatlantischen Partnerschaft ist.“ Merkel weiter: „Wann immer ich mit Hillary Clinton zusammenarbeiten konnte, war es eine große Freude.“

Auf die Frage, was sie am republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump schätze, antwortete Merkel: „Ich kenne ihn persönlich nicht.“ Zu Attacken gegen sie und ihre Flüchtlingspolitik sagte die Kanzlerin: „Ich sehe keine Veranlassung, ihm darauf zu erwidern.“

+++  Im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur haben Hillary Clinton und Donald Trump jeweils ihren Favoritenstatus untermauern können. Bei den Vorwahlen in fünf Bundesstaaten konnte Clinton bei den Demokraten und Trump bei den Republikanern den wichtigen Südstaat Louisiana gewinnen, wie US-Fernsehsender am Samstag (Ortszeit) berichteten. Ihre jeweiligen Konkurrenten, Bernie Sanders und Ted Cruz, gewannen jedoch in zwei kleineren Bundesstaaten.

Die meisten Delegiertenstimmen waren am Samstag jeweils in Louisiana zu vergeben. Der populistische Geschäftsmann Trump entschied zudem die Vorwahl in Kentucky für sich, wo er vier Prozentpunkte vor seinem Konkurrenten Cruz lag. Er führt nun mit zwölf von 19 Staaten.

"Danke, Louisiana, und danke, Kentucky", sagte Trump am Abend im Bundesstaat Florida. Er wolle nun am liebsten nur noch gegen Cruz antreten, sagte Trump und rief einen weiteren Mitbewerber, Senator Marco Rubio, dazu auf, seine Kandidatur zurückzuziehen. In Kansas kam Rubio mit 16,7 Prozent auf den dritten Platz, Letzter wurde John Kasich mit 10,7 Prozent.

Zuvor hatte Cruz bei den Vorwahlen in Kansas und Maine gesiegt. In Kansas im Mittleren Westen setzte sich der Senator aus Texas deutlich gegen Trump mit 48,2 zu 23,3 Prozent durch. Auch Maine entschied Cruz den TV-Sendern zufolge mit einem Vorsprung von 13 Prozent für sich. Der Sieg des erzkonservativen Senators in Neuengland an der Ostküste galt als Überraschung. Dort wurde Rubio nur Vierter.

Bei den Demokraten gewann die frühere Außenministerin Clinton Fernsehsendern zufolge die Vorwahl im wichtigen Louisiana. Ihr Konkurrent Sanders, Senator aus Vermont, setzte sich demnach in Kansas und Nebraska durch. Damit gewann er sieben von 18 Bundesstaaten und liegt somit deutlich hinter Clinton. I

+++ Donald Trump korrigiert seine Positionen zu Folter und Anti-Terrormaßnahmen in zentralen Punkten um 180 Grad. Er verstehe, dass die USA an Recht und Verträge gebunden seien, zitierte das „Wall Street Journal“ am Freitag aus einem Statement Trumps. Er werde das Militär oder andere Offizielle nicht anweisen, dieses Recht zu brechen. Er werde in diesen Fragen ihren Rat suchen.

+++ Sollte Donald Trump die Wahl gewinnen und US-Präsident werden, dann wäre Melania Trump die neue First Lady. Hier stellen wir das aus Slowenien stammende Model vor.

USA schiebt Studenten ab, weil er Trump ermorden wollte

+++ Weil er die Ermordung von Donald Trump angedroht hat, soll ein ägyptischer Student aus den USA ausgewiesen werden. Der 23-jährige Flugschüler Emadeldin Elsayed wurde am 12. Februar nach einer Drohbotschaft auf seiner Facebook-Seite festgenommen, wie sein Anwalt am Donnerstag mitteilte und aus Dokumenten der Justiz hervorgeht.

"Ich bin bereit, Donald Trump umzubringen und dafür lebenslang ins Gefängnis zu gehen. Die ganze Welt wäre mir dankbar dafür", hatte der junge Mann auf Facebook geschrieben. Die Justiz hat ihn nicht angeklagt, doch ordnete ein Einwanderungsrichter seine Abschiebung an, weil die Flugschule seine Einschreibung annulliert habe und sein Studentenvisum daher nicht mehr gültig sei. Auch eine Freilassung auf Kaution lehnte der Richter ab.

TV-Debatte: Alle Republikaner gegen Trump, doch unerwartetes Ende der Sendung

+++ Die jüngste TV-Debatte der Republikaner endete in der Nacht zum Freitag mit einer riesigen Überraschung: Alle Bewerber im Rennen um das Weiße Haus versprachen, am Ende der Vorwahlen jeden Präsidentschaftskandidaten der Partei zu unterstützen - auch wenn dies Donald Trump sein sollte. Seine verbliebenen Konkurrenten Ted Cruz, Marco Rubio und John Kasich sagten dem Milliardär für den Fall seines Sieges nach den Vorwahlen ihre Unterstützung zu.

Dieses Signal der Einigkeit war so nicht erwartet worden. Führende Parteivertreter versuchen seit Tagen mit Macht, einen Kandidaten Trump zu verhindern. Das Unterstützungs-Versprechen aller Kandidaten läuft dieser Strategie vollkommen zuwider.

+++ Eine 16 Jahre alte Simpsons Folge geistert aktuell durchs Internet und sorgt für Gänsehaut. Lisa Simpson wird darin Präsidentin. Ihr Vorgänger: Donald Trump

Die Nachrichten zur US-Wahl 2016 vom Donnerstag

+++ Die Parteiführung der konservativen US-Republikaner versucht nach dem „Super Tuesday“ mit allen Mitteln, den derzeit dominierenden Donald Trump als Präsidentschaftskandidaten zu verhindern. Am Donnerstag rief der Republikaner-Kandidat des Jahres 2012, Mitt Romney, dazu auf, keinesfalls Trump für die Kandidatur zu nominieren. Der Immobilien-Milliardär aus New York sei „ein Trugbild“, sagte Romney laut einer in Auszügen vorab veröffentlichten Rede an der Universität von Utah.

Seine Versprechen sind so wertlos wie ein Abschluss an der Trump University“, sagte Romney mit Blick auf die Vorwürfe, Trump habe an seiner „Universität“ bis zu 5000 Studenten betrogen. „Seine Innenpolitik würde in die Rezession führen. Und seine Außenpolitik würde Amerika und die Welt unsicherer machen“, sagte Romney und fügte hinzu: „Er hat weder die Veranlagung noch das Urteilsvermögen, um Präsident sein zu können.“

Röttgen: Europa darf nicht zu Trump schweigen

+++ Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU) hat eindringlich vor dem Milliardär als möglichem US-Präsidentschaftskandidaten gewarnt. „Darüber müssen wir höchst besorgt sein“, sagte Röttgen dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag). „Seine Mittel, mit denen er Mehrheiten erwirbt, sind das Erzeugen von Angst, Wut und Hass. Außerdem befürwortet er Fremdenfeindlichkeit und Folter. So kann man der Verantwortung, die die USA in der Welt haben, in keiner Weise gerecht werden.“

Schon deshalb sollten deutsche Abgeordnete dazu klar Position beziehen. „Die Wahl des amerikanischen Präsidenten ist keine rein innerstaatliche Angelegenheit“, betonte der CDU-Politiker. Wegen der enormen Machtfülle des US-Präsidenten könne in Europa nicht geschwiegen werden, „wenn sich in den USA eine wirklich Besorgnis erregende Entwicklung zeigt.“

Das sagen die Medien weltweit über Trump

+++ Die Presse weltweit sieht die Entwicklungen im US-amerikanischen Wahlkampf mit Sorge. Die wichtigsten Reaktionen aus aller Welt zu den Erfolgen von Donald Trump in der internationalen Presse-Schau.

+++ Die Konfrontation von Hillary Clinton und Donald Trump scheint unausweichlich, schreibt der Merkur-Redakteur Friedemann Diederichs in seinem Kommentar. Und sie ist ebenso problematisch wie riskant. Auch für Europa.

+++ Der frühere Neurochirurg Ben Carson  sieht keine Zukunft mehr für seine Beteiligung am Präsidentschaftsrennen der US-Republikaner. Nach den Ergebnissen bei den Vorwahlen vom Super-Dienstag habe er entschieden, nicht an der Fernsehdebatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber am Donnerstagabend in seiner Heimatstadt Detroit teilzunehmen, teilte Carson am Mittwoch mit. Obwohl er nicht ausdrücklich seinen Rückzug erklärte, ließ er damit durchblicken, dass er das Handtuch wirft.

Nach Super Tuesday googlen viele Amerikaner "Auswanderung"

+++ Nach dem Super Tuesday haben ungewöhnlich viele Amerikaner die Suchmaschine „Google“ nach Auswanderungsmöglichkeiten befragt. Vor allem für das benachbarte Kanada interessieren sie sich. Die Zahl der Anfragen stieg bis Mitternacht um 1150 Prozent zum normalen Suchniveau, berichtete das Nachrichtenportal Mashable.

Die meisten Suchanfragen kamen dabei aus dem Bundesstaat Massachusetts, wo Trump sich beinahe die Hälfte der Stimmen unter den Republikanern sichern konnte. Auf der Website der kanadischen Regierung erschien etwa zur gleichen Zeit ein Hinweis, der auf Verzögerungen bei der Nutzung der Homepage aufmerksam machte. Ob das mit dem exorbitanten Anstieg der Suchanfragen zusammenhängt, ist laut „Mashable“ nicht klar. Dafür spricht aber, dass die Fehlermeldung zumindest den ganzen Februar über nicht zu sehen war.

Norbert Röttgen (CDU) ist über Donald Trumps Erfolge höchst besorgt

+++ Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU), warnt eindringlich vor Donald Trump als möglichem US-Präsidentschaftskandidaten. „Darüber müssen wir höchst besorgt sein“, sagte Röttgen dem Kölner Stadt-Anzeiger (Donnerstagsausgabe). „Seine Mittel, mit denen er Mehrheiten erwirbt, sind das Erzeugen von Angst, Wut und Hass. Außerdem befürwortet er Fremdenfeindlichkeit und Folter. So kann man der Verantwortung, die die USA in der Welt haben, in keiner Weise gerecht werden.“

Ist Donald Trump noch zu stoppen?

+++ Donald Trump setzte seinen Siegeszug bei den Vorwahlen am Dienstag fort. Es sei "fast schon unvermeidlich", dass Trump das Rennen bei den Republikanern mache, sagte der Politikprofessor Dante Scala von der University of New Hampshire.

Rein rechnerisch ist aber auch für seine Rivalen noch alles möglich, auch wenn die Luft für sie immer dünner wird. Bislang wurden 30 Prozent der Delegiertenstimmen proportional nach Wahlergebnis vergeben, bis zum Ende des Monats werden es 62 Prozent sein.

Trump liegt derzeit klar in Führung. Bei fast allen nach dem 15. März stattfindenden Vorwahlen erhält der Sieger alle Delegiertenstimmen des jeweiligen Bundesstaats. Vereint Trump die absolute Mehrheit von 1237 der insgesamt 2472 Delegierten hinter sich, steht er als Kandidat der Republikaner fest. Ansonsten fällt die Entscheidung beim Nominierungsparteitag im Juli.

Der erzkonservative Senator Ted Cruz, der am Dienstag Siege in drei Bundesstaaten einfuhr, rief seine Rivalen bereits auf, aus dem Kandidatenrennen auszusteigen. Doch Rubio hofft auf einen Erfolg in seinem Heimatstaat Florida, auch wenn er dort in Umfragen hinter Trump liegt.

Einige Republikaner denken bereits über einen Plan B nach. Um Trump zu stoppen, könnte die Partei gezwungen sein, sich hinter Cruz zu stellen, sagte der Senator Lindsey Graham. Andere sprechen sich dafür aus, die Regeln für den Nominierungsparteitag zu ändern, um eine Kandidatur Trumps zu verhindern.

Wie ist die Lage bei den Demokraten?

+++ Clinton, die bereits von Anfang an als große Favoritin bei den Demokraten galt, hält ihren Rivalen Bernie Sanders weiter auf Distan z. Der linke Senator gewann am "Super Tuesday" zwar vier der elf Vorwahlen, doch kann er in großen Bundesstaaten mit einer vielfältigen Wählerstruktur nicht überzeugen.

Ganz anders Clinton: Sie hat eine große Anhängerschaft unter Afroamerikanern und Hispanics und fuhr eindrucksvolle Siege in den Südstaaten ein. Auch bei weiblichen Parteianhängern kommt Clinton deutlich besser an als Sanders. Clinton setzte sich bislang in elf der 16 Vorwahlen durch und erarbeitete sich bereits einen großen Vorsprung an Delegiertenstimmen.

Alle Ereignisse und Ergebnisse rund um die Vorwahlen am Super Tuesday können Sie in unserem Live-Ticker von Dienstag und Mittwoch nachlesen.

US-Wahl 2016: Alle Informationen zu TV-Duellen und Vorwahlen

Bleiben Sie auf dem Laufenden: Alles zur Wahl am 8. November sowie zu den Vorwahlen und TV-Duellen finden Sie auf unserer Themenseite zur US-Wahl 2016 bei Merkur.de.

vf/sah/AFP/dpa

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