In Live-Sendung

US-Wahl: CNN-Kommentator wegen Trump-Sieg den Tränen nahe

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CNN-Experte Van Jones reagierte emotional auf den Sieg von Donald Trump.

Washington - Dem CNN-Experten Van Jones kamen wegen der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten beinahe die Tränen. In einer Live-Show des amerikanischen Senders zeigte sich Jones traurig und appellierte an die Amerikaner.

Der Republikaner Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Der schwarze CNN-Kommentator Van Jones war in der Wahlnacht tief erschüttert darüber.

Denn die letzten Prognosen zur US-Wahl 2016 waren falsch. Der Republikaner Trump machte das Rennen, wie Sie im Live-Ticker zur US-Wahl nachlesen können. 

Den politischen Aktivisten Van Jones brachte das Ergebnis in einer Live-Sendung auf CNN beinahe zum Weinen: „Leute haben von einem Wunder gesprochen“, sagte der 48-jährige Van Jones. Seine Stimme stockte immer wieder: „Ich höre von einem Alptraum.“ 

Van Jones war ab März 2009 umweltpolitischer Berater des US-Präsidenten Barack Obama. Im September 2009 trat er zurück.

Die Wahl von Donald Trump scheint Van Jones tief zu treffen. Trump will „Präsident für alle Amerikaner“ sein, doch Jones ist skeptisch.

Zitate von Van Jones aus dem CNN-Video: 

  • „Du sagst deinen Kindern, sei kein Rüppel (...). Du sagst ihnen: Mach deine Hausaufgaben und sei vorbereitet. Und dann hast du dieses Ergebnis. Die Leute bringen ihre Kinder zu Bett. Sie haben Angst vor dem Frühstück. Sie haben Angst vor dem: Wie erkläre ich das meinen Kindern?“
  • „Ich habe muslimische Freunde, die mir heute Nacht schreiben: Soll ich das Land verlassen?“

Menschen auf der ganzen Welt würden sich fragen: Donald Trump ist US-Präsident: Wird er wirklich so schlimm?

Van Jones schätzte die US-Wahl 2016 wie folgt ein: „Es war eine Rebellion gegen die Elite. Das war ein Schlag der Weißen gegen ein sich veränderndes Land.“

Denn wie der CNN-Experte in der Diskussion kommentierte, ging es bei der Wahl nicht nur um Einkommen, verschiedene Regionen oder Klassen in den USA: Es ging auch um Rasse, wie der dunkelhäutige Jones in der Live-Sendung betonte. Es gebe eine starke Polarisierung in den USA.

Van Jones bleibt skeptisch, ob Trump ein Präsident für alle Amerikaner sein kann: „Er muss erst zeigen, dass er Menschen repräsentiert, die er zuvor beleidigt und weggestoßen hat.“ Auch bedauerte Jones: „Dies ist ein zutiefst schmerzhafter Moment. Ich weiß, dass es nicht nur um Rasse geht. Aber Rasse ist etwas, worüber wir sprechen müssen.“ 

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