Zwei mutmaßliche Syrien-Kämpfer in München angeklagt

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Zwei mutmaßliche Syrien-Kämpfer sind in München angeklagt.

München - Zwei Syrer, die im Bürgerkrieg gekämpft haben sollen, müssen sich aller Voraussicht nach vor dem Oberlandesgericht München für ihre Taten verantworten. Sie schlossen sich offenbar einer islamischen Miliz an.

Die Bundesanwaltschaft hat gegen die 22 und 24 Jahre alten Männer Anklage erhoben, wie am Freitag in Karlsruhe mitgeteilt wurde. Ihnen wird vorgeworfen, für die radikal-islamische Miliz Ahrar al-Scham gekämpft zu haben. Die einflussreiche Gruppierung betreibt den Sturz des Regimes von Baschar al-Assad mit dem Ziel, einen islamischen Gottesstaat zu errichten.

Der jüngere der beiden Männer, dessen Alter in einer früheren Mitteilung mit 17 angegeben worden war, wurde den Ermittlungen zufolge 2014 bei einem Gefecht schwer verletzt und kam später zur medizinischen Versorgung über die Türkei nach Deutschland. Zumindest der zweite Beschuldigte, der ihn begleitete, habe Ahrar al-Scham auch im Ausland die Treue gehalten. Die Männer sind seit ihrer Festnahme im April in Untersuchungshaft. Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft Bamberg ermittelt, später übernahm die Bundesanwaltschaft.

dpa

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