Beim Sieg gegen den BVB im Grünwalder

Hier machen Löwen-Fans ihrem Unmut Luft

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"Was reimt sich auf Cassalette? Marionette." Dieses Banner zeigten die Fans im Grünwalder.

München - Tolle Stimmung, feiner Sieg: Der TSV 1860 hat in der Saisonvorbereitung einen bemerkenswerten Achtungserfolg gegen Borussia Dortmund erzielt. Doch auf den Rängen herrschte nicht nur Jubel, Trubel, Heiterkeit. 

Ein weiteres Spruchband wurde präsentiert: "Hier rollen mehr Köpfe als bei Game of Thrones"

Im Visier der Fans: die Personalpolitik ihres geliebten Vereins. Auf einem Banner war etwa zu lesen "Hier rollen mehr Köpfe als bei Game of Thrones." Eine Anspielung auf die unlängst vollzogene und völlig überraschende Trennung von Sportchef Oliver Kreuzer. Ein weiterer Seitenhieb richtet sich gegen den Löwen-Präsidenten. "Was reimt sich auf Cassalette? Marionette", stand auf einem weiteren Spruchband geschrieben. Will heißen, die Fans glauben, dass das Löwen-Präsidium von Investor Ismaik ferngesteuert ist und Entscheidungen nicht selbst treffen kann.

Toller Sieg gegen den BVB   

Sportlich lief es so richtig rund am Samstagnachmittag. Die „Löwen“ besiegten den aus dem Trainingslager angereisten Fußball-Bundesligisten am Samstag im Testspiel mit 1:0 (1:0). „Das fühlt sich gut an“, kommentierte der neue Cheftrainer Kosta Runjaic: „Das Spiel war gut in dieser Phase, auch für die Fans.“

Bilder: So vernaschte Sechzig den BVB beim "Heimatabend"

Das einzige Tor der Partie erzielte vor 12 500 Zuschauern im ausverkauften Gründwalder Stadion in der 36. Minute Mittelfeldspieler Levent Aycicek. „Die Kulisse und die Stimmung hier waren einfach geil“, resümierte der vom SV Werder Bremen ausgeliehene Torschütze nach dem Heimatabend der „Löwen“. Zwei Minuten vor dem einzigen Treffer hatte Neuzugang Jan Zimmermann einen Foulelfmeter von Dortmunds Mittelfeldspieler Gonzalo Castro abgewehrt. Den Strafstoß hatte der 1860-Torhüter zuvor selbst verschuldet.

Vor dem Punktspielstart am 7. August bei der SpVgg Greuther Fürth bestreiten die „Löwen“ noch drei weitere hochkarätige Testspiele gegen die Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen und SC Freiburg. „Das war nicht das Sechzig, das wir in der Zweiten Liga sehen werden“, bemerkte Coach Runjaic zum Personal. Gegen Dortmund testete er etwa den 19 Jahre alten Innenverteidiger Felix Uduokhai in der Startelf.

ole/dpa

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