Freitag gegen Heidenheim

Löwen-Duo zurück: Möhlmann macht sich Gedanken

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Melden sich einsatzbereit: Gary Kagelmacher (l.) und Marius Wolf sind Optionen für das Löwen-Heimspiel gegen Heidenheim.

München - Gary Kagelmacher und Marius Wolf sind zurück im Löwen-Rudel. Trainer Benno Möhlmann nimmt für die Partie gegen Heidenheim vor allem seine Offensivspieler in die Pflicht.

Nach der schlechtesten Zweitliga-Hinrunde ihrer Geschichte wollen sich die Löwen noch vor Weihnachten mit Erfolgen auf die zweite Saisonhälfte einstimmen. Vor der Partie gegen den 1. FC Heidenheim am Freitag (18.30 Uhr/ hier im Live-Ticker) gab Coach Benno Möhlmann jedenfalls eine Ansage für die nächsten Partien ab. "Fakt ist, dass die Rückrunde beginnt und Fakt ist, dass wir einfach Punkte holen wollen - und müssen!", betonte der 1860-Trainer, der personell nach Wochen des Improvisierens wieder sorgenfrei in ein Spiel gehen kann.

Rechtsverteidiger Gary Kagelmacher kehrt nach einem Magen-Darm-Infekt zurück ins Team, Marius Wolf hat eine Knieverletzung überwunden. "Zum ersten Mal seit langem muss ich wieder überlegen, wen ich mitnehme und aufstelle", sagte Möhlmann am Donnerstag. "Das ist in Ordnung, das ist das, was wir haben wollen." Die beiden Leistungsträger hatten unter anderem zuletzt beim 0:1 gegen den FSV Frankfurt gefehlt.

Diese Heimniederlage besiegelte die miserable erste Halbserie der Münchner, die mit 14 Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz rangieren. Die ominöse 40-Punkte-Marke zum angeblich sicheren Klassenverbleib ist schon in weite Ferne gerückt. "40 Punkte sind eine Menge Holz, aber machbar" sagte Möhlmann und ergänzte: "Ich denke aber, in den letzten Jahren wurden nicht 40 Punkte gebraucht."

Möhlmann froh über Terminplan

"Wir sind bereit für die Rückrunde", verkündete der Routinier, "ich freue mich darauf, dass es schon vor Weihnachten weitergeht." Für die Aufholjagd im Fußball-Unterhaus fordert Möhlmann Verbesserungen in der Offensive. "Es gilt, mehr Tore zu machen, selbstbewusster zu agieren, die Aktionen zum Ziel zu bringen", sagte Möhlmann.

Wenig hält er von Randthemen - die sogenannte Stutzen-Affäre aus dem Hinspiel (0:1) interessiert den 61-Jährigen nicht. Am 1. Spieltag hatte 1860 in Heidenheim in roten Strümpfen - der Farbe des Erzrivalen FC Bayern - auflaufen müssen, weil der Schiedsrichter die blauen als zu verwechselbar mit jenen der Heidenheimer einstufte. Beim TSV sorgte die Entscheidung für viel Ärger und Unverständnis.

"Für mich ist das alles Käse. Sich jetzt damit zu beschäftigen, bringt doch nichts", sagte Möhlmann angesprochen auf den Vorfall - zumal er damals noch gar nicht Trainer der Löwen war. "Ablenkung können wir in unserer Situation nicht brauchen."

dpa

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