Entscheidung offenbar gefallen

Überraschende Kehrtwende im Fall Liendl

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Michael Liendl jubelt für den TSV. Ein Bild, das die Löwen-Fans in Zukunft noch häufiger zu Gesicht bekommen könnten.

München - Der TSV 1860 München muss seinen Kader nach vielen Neuzugängen noch reduzieren. Offensiv-Akteur Michael Liendl galt als Streichkandidat - bis jetzt. 

Der TSV 1860 München hat für die neue Zweitliga-Saison bereits ordentlich aufgerüstet. Der verlorene Sohn Stefan Aigner kehrte für rund drei Millionen Euro Ablöse von Eintracht Frankfurt zu den Löwen zurück, für das brasilianische Mittelstürmer-Talent Ribamar gab man 2,5 Millionen Euro aus. Mit Ivica Olic verpflichtete Sechzig derweil die geballte Erfahrung ablösefrei, mit Fanol Perdedaj kam das fehlende Puzzlestück für die Sechser-Position. Zusammen mit dem VfB Stuttgart investierten die Löwen damit am meisten Geld für Neuverpflichtungen in der zweiten Liga.

Trotz der tollen Verpflichtungen war für Sportchef Thomas Eichin und Co. auch klar, dass mit den Verstärkungen im Kader die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen ist. Unlängst hatte Präsident Peter Cassallete betont, dass der Kader noch weiter reduziert werden müsse. Unter den 32 Profis der Blauen galt Michael Liendl als Streichkandidat. Doch das scheint sich geändert zu haben.

Liendl: "Verein plant weiter mit mir"

Bereits im Juni wurde über einen möglichen Abschied des offensiven Mittelfeldspielers spekuliert. Neu-Trainer Kosta Runjaic sollte angeblich keine Verwendung für den Freistoß-Spezialisten haben

Doch nun hat sich um die Zukunft des 30-Jährigen eine überraschende Wende ergeben. Gegenüber dieblaue24 sagte Liendl: "Ich weiß jetzt, dass der Verein nicht will, dass ich gehe. Thomas Eichin hat meinem Berater gestern mitgeteilt, dass der Verein weiter mit mir plant", stellte Liendl klar. 

Liendl: "Habe mir nichts vorzuwerfen"

Der derzeit beurlaubte Ex-Sportchef Oliver Kreuzer hatte dem Offensiv-Akteur bereits im Mai einen Wechsel nahegelegt, seither waren die Spekulationen um Liendl nicht mehr abgerissen. Doch nun herrscht endgültig Klarheit. 

Der Grazer selbst ist mit seiner Rolle zwar nicht zufrieden, kommentierte die Kritik bezüglich seiner letztjährigen Saisonleistung aber gelassen: "Ich habe mir auch nichts vorzuwerfen. Natürlich bin ich nicht zufrieden, wenn ich nur auf der Bank sitze. Ich habe schon noch den Anspruch und auch die Qualität, dass ich bei 1860 spielen will." Liendl spielt seit einem Jahr bei den Löwen und hat noch bis 2017 Vertrag.

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sdm

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