Torjäger hat keine Knieprobleme mehr

Retter Okotie steigt wieder ein

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Rubin Okotiespürt keine Schmerzen mehr in seinem Problemknie.

München – Am heutigen Dienstag soll er also ins Training zurückkehren, der Mann, auf dem die überschaubaren Hoffnungen des TSV 1860 im Kampf um den Klassenerhalt ruhen.

Rubin Okotie hatte sich am 3. März abgemeldet, um sein Problemknie in Behandlung zu begeben – jetzt, nach zähen Wochen der Reha, sendet das fragile Gelenk keine Schmerzen mehr. Der von allen Löwen herbeigesehnte Torjäger ist zuversichtlich, seinem Verein in den letzten sechs Spielen in irgendeiner Weise zur Verfügung zu stehen.

Mit Okotie punktet 1860 besser

Wie wichtig der Wiener für das Team ist, belegen so ziemlich alle Statistiken, die sich rund um Okoties bisherige Saisonbilanz von 13 Toren stricken lassen. Zum Beispiel gibt es jene Statistik, die die Punkte in Spielen mit Okotie zählt – und ohne Okotie. 22 Punkte bei 21 Einsätzen waren es mit ihm (Schnitt 1,05) – lediglich vier Punkte betrug die Ausbeute in den sieben Partien ohne ihn (0,57).

Noch imposanter ist aber folgende Übersicht: Wenn der 27-Jährige auf dem Platz stand, blieben die Löwen ganz selten ohne Torerfolg (nur viermal in 21 Spielen). In den sieben Spielen jedoch, die 1860 ohne Okotie bestreiten musste, stand die Null dreimal auf der falschen Seite.

Es ließen sich noch viele Statistiken dieser Art anfertigen, doch keiner bringt Okoties Stellenwert so schön auf den Punkt wie Fan Z. im Internet: „Okotie hat uns schon so oft den Arsch gerettet!“ Und nur wenn er seinen Torriecher auf Anhieb wiederfindet, dürfen die Löwen hoffen, noch bis zum letzten Spieltag hoffen zu dürfen.

1860 verliert Löwen-Duell in Braunschweig - es hagelt Fünfer!

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Uli Kellner

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