Trainer Runjaic macht es deutlich

Das Motto bei den Löwen: "Wenig reden, viel arbeiten"

München - Nach zwei freien Tagen nahm Trainer Kosta Runjaic seine Mannschaft im Mittwochstraining ordentlich ran. Jetzt soll gearbeitet werden - und nicht geredet.

Jan Zimmermann hätte gerne auf die Länderspielpause verzichtet. „Nach so einer Enttäuschung würde ich am liebsten sofort weiterspielen“, meinte der 1860-Torwart nach dem 0:2 am Sonntag in Würzburg. Kosta Runjaic, Zimmermanns Cheftrainer, sieht das anders. „Die Länderspielpause kommt uns aktuell gelegen“, sagte der Coach am Mittwoch nach der knapp zweistündigen Vormittagseinheit. „Wenig reden, viel arbeiten“, sei das Gebot der Stunde. „Wir haben jetzt elf Tage Zeit, entsprechend zu trainieren und uns auf den nächsten Gegner zu konzentrieren, um möglichst zu punkten.“

Am übernächsten Sonntag (16. Oktober, 13.30 Uhr) empfangen die Löwen Fortuna Düsseldorf in der Arena. Zehn Punkte, zwei mehr als 1860, hat die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel auf dem Konto. Mehr sollten in Fröttmaning nicht dazukommen. „Ich vertraue unserem Trainer und seinem Team total, dass sie die richtigen Schritte einleiten“, sagte Sportchef Thomas Eichin. „Es gibt bei uns keine Trainerdiskussion.“

Extern freilich ist sie längst entbrannt. Und die auf zweifelhaftem Weg in die Öffentlichkeit gedrungene Aussage von Präsident Peter Cassalette („Es wird bis Weihnachten keine Trainer-Diskussion geben. Was danach kommt, kann ich heute noch nicht sagen“) hat nicht zur Beruhigung beigetragen. Runjaic gab sich unberührt, als die Rede auf seine Jobsicherheit kam. „Eine Trainerdiskussion bei 1860 ist nichts Neues“, sagte er. „Von daher interessiert mich das nicht. Mein Job ist es, mit der Mannschaft Punkte zu holen.“

Trainer Kosta Runjaic packt auch selber mit an. Auf dem Platz muss es aber die Mannschaft richten.

Auf eine Rückkehr von Kniepatient Ivica Olic darf spekuliert werden. Der 37-jährige Kroate, der gestern eine individuelle Fitnesseinheit absolvierte, wird behutsam ans Mannschaftstraining herangeführt, ähnlich sieht es bei Innenverteidiger-Talent Felix Uduokhai aus, der beim Hochwasser-Benefizspiel am Sonntag in Burghausen ebenfalls noch nicht zum Einsatz kommen wird. Romuald Lacazette hingegen ist nach seinem Mittelfußbruch wieder auf dem Damm. „Er wird zum Einsatz kommen“, sagte Runjaic. Auch gegen Düsseldorf? 

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