Flügelflitzer im Karriere-Tief 

Wieder weitergereicht: Ex-Löwe Beister wechselt nach Australien 

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Nach Stationen in Hamburg, Düsseldorf, Mainz, München und Darmstadt wechselt Maximilian Beister nun nach Australien. 

München - Er kam letzte Saison als Hoffnungsträger zu den Löwen - und enttäuschte auf ganzer Linie. Jetzt versucht Maximilian Beister sein Glück in Australien. 

Vor gar nicht allzu langer Zeit galt er als eines der größten Fußball-Talente in Deutschland: Ex-U21-Nationalspieler Maximilian Beister. Entsprechend groß war im Lager der Münchner Löwen die Hoffnung, dass der offensive Außenspieler nach seiner Leih-Verpflichtung im Winter 2016 wieder an seine alte Form anknüpfen und dem Verein aus der sportlichen Talfahrt heraushelfen könnte. Wunschdenken - wie sich einige Monate später herausstellen sollte. Nach einem weiteren, gescheiterten Intermezzo bei Darmstadt 98 wechselte Beister wieder zurück nach Mainz. Was viele jedoch nicht ahnten: Beisters Karriere-Tief war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erreicht

Denn wie Fußball-Bundesligist Mainz 05 am Dienstag bekannt gab, wechselt der 26-Jährige mit sofortiger Wirkung zum australischen Club Melbourne Victory FC. Die Mainzer konnten den 26 Jahre alten Offensivspieler noch bis zum Ende dieser Saison an den Tabellensiebten der A-League ausleihen, weil die Wechselfrist in Australien erst an diesem Dienstag endet.

„Beister hat seine Zukunft nun selbst in der Hand“

„Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv an einer Lösung gearbeitet und haben diese im Sinne aller Beteiligten vorerst gefunden. Maximilian Beister hat seine Zukunft nun selbst in der Hand“, sagte 05-Sportdirektor Rouven Schröder.

Beister hatte in Mainz zunächst seinen Platz im Profikader verloren und war dann Anfang des Monats aus disziplinarischen Gründen auch aus der zweiten Mannschaft geflogen. Im Sommer hatte sich trotz eines mehrwöchigen Probetrainings auch sein Wechsel zu Darmstadt 98 zerschlagen. Bislang bestritt der frühere U21-Nationalspieler in seiner Karriere 47 Bundesliga- und 67 Zweitliga-Spiele für den Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf und die Mainzer.

dpa/tz

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