Einigen Fans gefällt das gar nicht

Darum besuchte 1860-Präsident Cassalette das Bayern-Spiel

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1860-Präsident Peter Cassalette (am rechten Bildrand) beim Heimspiel des FC Bayern gegen den 1. FC Köln.

München - Peter Cassalette, der Präsident des TSV 1860, saß am Samstag beim Heimspiel des FC Bayern gegen Köln auf der Tribüne. Einigen Fans gefällt das aber gar nicht.

Nanu, wer saß denn da neben so prominenten Fans des FC Bayern wie Hollywood-Schauspieler Arnold Schwarzenegger (obere Reihe, 2.v.li,) mit Freundin Heather Milligan (l.), Fernseh-Koch Alfons Schuhbeck (r.) und Edmund Stoiber (linker Bildrand)? Ja, es ist Peter Cassalette, Präsident des TSV 1860 München. Am Tag vor dem Gastspiel der Löwen in Würzburg (0:2) besuchte der 63-Jährige das Heimspiel des FC Bayern gegen den 1. FC Köln (1:1).

Das Foto tauchte auch in einigen Löwen-Gruppen in den sozialen Netzwerken auf und sorgte für Verwunderung und teilweise heftige Reaktionen. Während den einen der Besuch beim verhassten roten Nachbarn ordentlich aufstößt und sich in Rage reden bzw. schreiben, vermuten andere, Cassalette könnte sich mit Vertretern der Bayern wegen der Arena-Verträge ausgetauscht haben. Bekanntlich planen die Löwen ein neues Stadion, die Verträge mit der Arena des FC Bayern laufen aber noch bis 2025.

Was viele aber auch nicht wissen: Peter Cassalette war zwischen 1997 und 2001 bei mehreren Unternehmen in Köln in führenden Positionen aktiv. Gut möglich also, dass es eine Einladung von alten Bekannten aus der Domstadt gegeben hat.

Wir hakten nach und erfuhren den Grund für den Besuch: Cassalette hat aus Kölner Tagen noch einen Freund, der sehr eng mit Werner Spinner, dem Präsidenten des 1. FC Köln, befreundet ist. Der Löwen-Boss wurde von diesem gemeinsamen Spetzl zur Partie eingeladen.

Bilder: Hier schaut Arnie das Bayern-Spiel gegen Köln

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