Löwen-Boss spricht

Mayrhofer sicher: "Dieser Wahnsinn kommt"

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Daumen hoch: Löwen-Präsident Gerhard Mayrhofer blickt optimistisch in die 1860-Zukunft.

München - Löwen-Präsident Gerhard Mayrhofer spricht in einem Interview über Ziele und Visionen und macht den Fans Mut: "Die haben schlimmste Zeit hinter uns."

Löwen-Präsident Gerhard Mayrhofer ist ein Optimist. Sagt er selbst. Das stellt er auch im Interview auf der Vereinshomepage tsv1860.de unter Beweis, in dem er auf Ziele für die kommende Saison und Visionen angesprochen wird.

"Wir haben die schlimmste Zeit hinter uns, das ist meine Botschaft", sagt Mayrhofer in Richtung der Fans. "Es herrscht bei uns eine unglaublich positive Aufbruchstimmung. Jeder spürt: Es geht wieder voran. Ich glaube an diese Kraft, die uns mitreißt und jeden ansteckt. Stellt euch mal vor, wir spielen im ausverkauften Stadion? Dieser Wahnsinn kommt! Davon bin ich überzeugt."

Dass das Gröbste wohl überstanden ist, macht der Löwen-Boss auch am Geschäftsführer Finanzen fest: "Wir profitieren von der Erfahrung unseres Geschäftsführers Markus Rejek. Er hat beim BVB von der Fast-Pleite bis zur doppelten Meisterschaft wahrlich alle Höhen und Tiefen erlebt. Heute ist Borussia Dortmund ein kerngesunder Verein mit einer starken Perspektive. Gut, dass wir Markus haben."

Eine gute Saison 2014/15 will Mayrhofer nicht an der Platzierung festmachen, sondern an der Art und Weise, wie die Löwen spielen. Die Blauen sollen wieder Spaß und Stolz vermitteln.

Saison-Rückblick: Achterbahnfahrt bei den Löwen

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Dass die Löwen im Schatten des großen Lokalrivalen FC Bayern stehen, sieht Mayrhofer nicht:  "Wir haben selbst viel Sonne. Die Sonne der Tradition. Die Sonne der Ur-Münchner Heimat. Die Sonne des Wir-Gefühls. Die Sonne einer ehrlichen Fußball-Kultur." Er gibt zu, dass er größten Respekt vor den Bayern habe, "aber ich war schon als kleiner Junge Fan von 1860 München. Ich bin in unserem Verein glücklich, nur das zählt. Mich interessiert nicht, wie toll unser Nachbar ist, sondern wie gut es uns geht. Mir ist auch egal, wenn unser Nachbar im Schloss wohnt und ich zur Miete."

Die langfristige Vision der Fans ist und bleibt der Auszug aus der Allianz Arena und der Umzug in ein eigenes Löwen-Stadion. Ist das realistisch? "Wir haben keine goldgeränderten Bilanzen, um damit große Wünsche zu finanzieren", gibt Mayrhofer zu, sagt aber auch: "Aber der Traum lebt."

fw

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