Startelf-Einsatz winkt

Steinhöfer und Vallori bekommen Sonderlob

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Markus Steinhöfer (l.) und Gui Vallori zählen zu den Gewinnern der 1860-Vorbereitung.

München - Durchwachsene Vorbereitung, ein Kader ohne richtigen Torjäger und dazu noch einige Verletzungen - für die Löwen kommt der Saisonstart eventuell etwas zu früh. Doch es gibt auch zwei Lichtblicke.

Mit 32 beziehungsweise 28 Jahren zählen Guillermo Vallori und Markus Steinhöfer eher zu den älteren Semestern im Kader des TSV 1860. Vielen Fans - und womöglich intern auch einigen Verantwortlichen - kommt in solchen Fällen schnell das Wort "Auslaufmodell" über die Lippen. Doch Vallori und Steinhöfer haben gute Chancen, am Montag zum Löwen-Saisonauftakt auf dem Betzenberg gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Startelf zu stehen. Steinhöfer als Rechtsverteidiger und Vallori in der Innenverteidigung.

Moniz: "Sie haben sich hochgekämpft"

Rechts hinten bleibt Coach Ricardo Moniz auch kaum eine andere Wahl: Die Alternativen Grzegorz Wojtkowiak (Muskelfaserriss im Gesäß) und Moritz Volz (Hüft-Zerrung) sind verletzt - und Steinhöfer nutzte die Gunst der Stunde. "Markus ist der Gewinner. Wie auch bei Vallori hatte ich am Anfang meine Bedenken, habe sie extrem kritisiert", erklärt Moniz in der "Bild". "Aber sie sind beide ihren Weg gegangen und haben sich hochgekämpft. Das imponiert mir."

In der Innenverteidigung war Neuzugang Gary Kagelmacher eigentlich fest als neuer Abwehrchef eingeplant. Doch der Uruguayer hat noch körperlichen Rückstand, Vallori, der Kapitän der vergangenen Saison, darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Defensive gegen Kaiserslautern machen. "Guillermo hat mich überrascht und sich immer reingehängt", lobt Moniz. Erfahrung, Biss  und Durchhaltevermögen scheinen sich also weiterhin zu lohnen im Kampf um die Stammplätze...

Denis Huber

Denis Huber

E-Mail:denis.huber@merkur.de

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