Am 24. November wird‘s ernst

Bangen um Fernsehgelder bei 1860?

+
1860-Präsident Peter Cassalette.

München - Am 24. November will die DFL den neuen Verteilungsschlüssel für die Fernsehgelder öffentlich machen. Und nicht nur 1860-Präsident Peter Cassalette erwartet das Ergebnis „mit großer Spannung“.

Die Frage: Wird die Zweite Liga zum Verlierer im Kampf um die Verteilung der TV-Millionen? Laut einem Bericht des kicker sollen die Zweitligisten ab der Saison 2017/18 weniger als die bisherigen 20 Prozent aus den nationalen Gesamteinnahmen erhalten. Garantiert werde von der DFL nur noch die aktuelle Ausschüttung in Höhe von 141 Millionen Euro. An den Zuwächsen aus dem neuen Vertrag soll das Unterhaus mit einem niedrigeren Prozentsatz beteiligt werden. Konkret soll es in der kommenden Saison 180 Millionen Euro von den insgesamt 1,16 nationalen Milliarden geben. Beim Beibehalten der 20-Prozent-Regelung wären es 232 Millionen Euro gewesen.

Obwohl die DFL den Bericht gestern dementierte („entbehrt jeder Grundlage“), sorgen sich die Zweitliga-Vertreter, angeführt von St.-Pauli-Geschäftsführer Andreas Rettig, um die Verteilungsgerechtigkeit. Cassalettes Statement gegenüber der tz: „Aus meiner Sicht wäre es grundsätzlich der falsche Weg, die Schere noch weiter auseinandergehen zu lassen. Gerade für Ausbildungsklubs, wie ja auch wir einer sind, würde es dann noch schwerer werden, Talente zumindest für eine gewisse Zeit zu halten.“

Weniger Geld für Zweitligisten? DFL dementiert Bericht

auch interessant

Meistgelesen

1860-Investor Ismaik droht Hoeneß und dem FC Bayern
1860-Investor Ismaik droht Hoeneß und dem FC Bayern
Nach Eichin-Entlassung: Was Ismaik besonders sauer machte
Nach Eichin-Entlassung: Was Ismaik besonders sauer machte
Neuer Job? Runjaic bei zwei Vereinen im Gespräch
Neuer Job? Runjaic bei zwei Vereinen im Gespräch
1860 vs Dresden: Polizei im Dauereinsatz
1860 vs Dresden: Polizei im Dauereinsatz

Kommentare