Seferings fällt mit Knieverletzung Monate aus

Bierofka strebt mit kleinen Löwen das Maximum an

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Daniel Bierofka muss gegen Ingolstadt wohl erneut ein Personalpuzzle lösen.

TSV 1860 München II - Am Freitagabend tritt die Löwen-Reserve beim FC Ingolstadt II an. Trainer Daniel Bierofka adelt seinen Kollegen Stefan Leitl.

Endspurt für die kleinen Löwen: Vier Spiele hat die Mannschaft von Daniel Bierofka noch vor sich, ehe es in die Winterpause geht. Die erste Partie steigt bei der Bundesliga-Reserve des FC Ingolstadt, die mit 19 Zählern nur knapp über dem Strich steht. Für den Trainer der kleinen Löwen kein Grund, die Schanzer zu unterschätzen: "Gegen Bayreuth hatten sie ein Erfolgserlebnis. Das waren wichtige Punkte. Am Ende werden sie sicher nicht unten drin stehen", wird der 37-Jährige auf der Löwen-Website zitiert.  

Mit Trainerkollege Stefan Leitl tauscht sich Bierofka regelmäßig aus und holt sich Tipps für die nächsten Gegner ein. Von dessen Werdegang ist der Ex-Löwen-Profi überzeugt: "Er hat im Sommer gesagt, dass sein Ziel der Profibereich ist. Dort wird Stefan irgendwann landen." 

Trotz des großen gegenseitigen Respekts werden die kleinen Löwen am Freitagabend keine Geschenke verteilen. Bierofka möchte die bärenstarke Vorrunde seiner Mannschaft in den letzten vier Partien vor der Winterpause vergolden. "Wir müssen schauen, dass wir nochmals alles raushauen und das Maximale holen", fordert der ehrgeizige Coach von seiner Mannschaft. 

Rückenwind dürfte die Punkteteilung gegen die immer noch ungeschlagene SpVgg Unterhaching geben. "Vieles ist aufgegangen. Sie haben sich 90 Minuten gegen Haching gestemmt", lobt der ehemalige Mittelfeldspieler. Ganz ohne Kritik kommt Bierofka aber trotzdem nicht aus. Die Chancenverwertung seiner Spieler ist nicht nach seinem Geschmack. Das verfolge ihn und sein Team schon die ganze Saison. 

Mit 23 Treffern stellt seine Mannschaft tatsächlich die schwächste Offensive der Topteams in der Regionalliga Bayern. Mit Simon Seferings fällt auch noch ein Hochkaräter für den Angriff aus. Er hat sich nach einem Kapseleinriss und einem Meniskusabriss einer Operation unterziehen müssen und fällt voraussichtlich für drei Monate aus. Außerdem ist Felix Bachschmid wegen seiner Ampelkarte gegen Haching nicht an Bord. Hinter den Einsätzen von Kilian Jakob, Felix Weber und Nicholas Helmbrecht steht ein dickes Fragezeichen. Die drei Youngster kämpfen um einen Platz im Kader der Profis für das Spiel am Sonntag gegen Sandhausen. Angelo Mayer (Fußprellung), Alexander Fuchs (Belastungsreaktion) und Lukas Aigner (Aufbautraining) stehen ebenfalls nicht zur Verfügung.

Quelle: fussball-vorort.de

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