Der Retter-Trainer im großen Merkur-Gespräch

Bierofka im Interview: "Das war brutal – aber ich wollte nicht kneifen"

München - Daniel Bierofka spricht im großen Merkur-Interview über seine märchenhaften drei Wochen als Löwen-Retter und seinen Traum, als Trainer des Profiteams zurückzukehren.

Er hatte sich so schön eingerichtet in seinem neuen Leben als U-21-Trainer – ohne großen Rummel und Autogramme, dafür mit Spanferkel in Buchbach und dem speziellen Flair des Amateurfußballs. Vorbei, zumindest für den Moment. „In die S-Bahn brauche ich gerade nicht zu steigen“, sagt Daniel Bierofka, 37, und schmunzelt. Selfies, Schulterklopfer – das ist die neue Realität. Wie das eben läuft, wenn man einen Traditionsklub vor dem Absturz in die 3. Liga bewahrt. Mit drei Siegen in drei Spielen. Ohne Trainerschein, dafür mit ganz viel Herzblut. Über seinen erfolgreichen Aushilfsjob bei den Profis, über Träume und Zukunftspläne gab der Löwen-Held Auskunft im großen Interview.

Daniel, hatten Sie schon Zeit, Ihre drei atemberaubenden Wochen als Cheftrainer Revue passieren zu lassen?

Daniel Bierofka: Nein, eigentlich noch nicht. Wir haben ja noch diese Woche. Ich denke, das wird nach dem Frankfurt-Spiel passieren, wenn ich wirklich mal zur Ruhe komme. Wo ich’s gemerkt habe, das war nach dem Paderborn-Spiel, da war ich fix und fertig, körperlich und mental. Als ich zu Hause war, hab ich mich richtig aufrappeln müssen, um noch zu dieser Feier zu gehen. Da hab ich zum ersten Mal gespürt, wie intensiv und anstrengend diese drei Wochen waren.

"Wäre es ein Hollywood-Film, würde man sagen: So ein Käse!"

Wegen der strengen DFL-Regularien blieben Ihnen nur 15 Werktage, um Ihre Rettermission zu erfüllen – am Ende haben Sie es genau innerhalb der Frist geschafft. Ein Märchen, das fast zu kitschig ist, um wahr zu sein, oder?

Löwenstarke Leistung: Trainer-Novize Daniel Bierofka, der sich mit drei Siegen in drei Spielen als Retter in den Vereinsannalen verewigt hat.

Bierofka: Wäre es ein Hollywood-Film, würde man sagen: So ein Käse! So etwas passiert doch nie in Wirklichkeit. Aber manchmal ist das Leben komisch. Es hat wahnsinnig gut gepasst vom ersten Tag an, es ist super gelaufen. Mein Vorteil war vielleicht, dass ich ganz wenig Zeit hatte zu überlegen, was passieren könnte. Es war so viel zu tun, und ich hab mich nur auf die Arbeit konzentriert. Dann hatten wir gegen Braunschweig gleich ein Erfolgserlebnis – da war der erste Druck schon mal weg. Dann sind wir nach St. Pauli gefahren und haben gesagt: Schau mer mal. Das haben wir wieder gewonnen. Danach hab ich dann zum ersten Mal zum Überlegen angefangen: Oje, wir können’s ja echt schaffen! Die Woche vor dem Paderborn-Spiel war dann komischerweise anstrengender als die zwei Wochen zuvor. Ich hatte die ganze Zeit im Kopf: Jetzt müssen wir, jetzt können wir ... und am Ende war ich dann einfach nur froh und erleichtert, dass wir es gepackt haben.

Erinnern Sie sich noch daran, wie das vor dreieinhalb Wochen war, als der Anruf von Sportchef Oliver Kreuzer kam?

Bierofka: Ich war zu Hause in Obermenzing, nachdem ich mit meiner Frau unterwegs war. Nachmittags kam dann der Anruf von Oliver Kreuzer. Er fragte, wo ich denn sei und ob ich mal vorbeikommen könne. Klar, hab ich gesagt. Ich dachte, der will halt irgendeine Einschätzung haben, weil ich die Spieler ganz gut kenne. Dann haben wir uns ein bisschen unterhalten, und irgendwann hat er gefragt, ob ich’s nicht machen will. Natürlich hab’ ich da sofort ja gesagt, aber die ganze Tragweite ist mir erst auf dem Nachhauseweg bewusst geworden.

Auf Ihrer ersten Pressekonferenz sagten Sie, Sie hätten keine zwei Sekunden gezögert. Weil Sie so überrumpelt waren oder so überzeugt vom Gelingen der Mission?

Bierofka: Beides. Ich war überzeugt davon, dass ich dem Verein helfen kann, weil ich die Mannschaft eben sehr gut kenne und bei der U 21 eine sehr gute Phase hatte mit zehn Spielen ohne Niederlage. Wäre jetzt ein Neuer gekommen, hätte der sich erst mal einarbeiten müssen. Ich war ja auch nicht so lange raus aus dem Fußball. Im Endeffekt stand ich halt parat und konnte gleich am Dienstag das erste Training leiten.

Haben Sie wirklich gar keinen Gedanken daran verschwendet, dass Sie auch als Abstiegstrainer in die Vereinsgeschichte hätten eingehen können?

Bierofka: Mir war schnell bewusst, dass wir von den letzten vier Spielen mindestens drei gewinnen müssen, um nicht in die Relegation zu müssen. Das war schon eine brutale Aufgabe, aber ich wollte nicht kneifen, wenn mein Verein Hilfe braucht. Ich habe mit dem Verein viele schwierige Phasen erlebt, auch persönlich mit meinen Verletzungen, aber gekniffen habe ich nie. Klar war’s ein Risiko, aber im Endeffekt ist der Mut belohnt worden. Ich glaube auch: Selbst, wenn wir am Ende abgestiegen wären, dann wäre es nicht alleine auf mich zurückgefallen.

"Ich ziehe den Hut vor dem Oliver Kreuzer den Mut hatte, auf mich zu setzen"

Kreuzer sagte mal, dass Sie ihn beim U-21-Spiel in Regensburg überzeugt hätten.

Bierofka: Ja, das hat er mal so kommuniziert. Ich glaube, es hat ihn beeindruckt, wie wir da beim 1:1 aufgetreten sind, beim souveränen Tabellenführer. Die besten Spieler waren alle seit dem Winter weg: Vollmann, Mvibudulu, Taffertshofer, auch Mulic. Wir hatten gerade mal 14 Spieler übrig, das ist nicht viel. Aber wir waren schon auf der Indienreise gut aufgetreten und dann haben wir in Regensburg mit einer sehr jungen Mannschaft 84 Minuten lang das Spiel dominiert. Wobei ich schon sagen muss: Ich ziehe den Hut vor dem Oliver Kreuzer, dass er in so einer Phase den Mut hatte, auf mich zu setzen.

Mutig war dann auch das Auftreten der Profis. In den drei Spielen unter Ihrer Leitung haben die sich so präsentiert, wie sich die Fans Löwen vorstellen: kompakt, kämpferisch, einsatzfreudig. Wie schafft man das in so kurzer Zeit? Mehr über die Taktik- oder die Emotionsschiene?

Bierofka: Es war beides, dazu kann man auch noch mal die Jungs befragen. Ich denke, wenn man nur emotional arbeitet, dann kommt die Mannschaft auch nicht richtig weiter, aber klar war es wichtig, die Spieler in Einzelgesprächen an ihre Stärken zu erinnern. In schlechten Phasen kriegst du viel um die Ohren, das kenne ich selber noch von früher. Es hagelt von überall her Kritik, und irgendwann fängst du an, an dir zu zweifeln. Du hast kein Selbstvertrauen mehr – und in dem Moment ist es vorbei. Ich hab’ sie dann daran erinnert, warum sie hier sind. Irgendwas müssen sie ja können, sonst wären sie nicht bei 1860. Und dann haben wir natürlich ganz akribisch am Spielsystem gearbeitet. In der ersten Woche mehr an der Defensive, in der zweiten an der Offensive. Das haben sie richtig aufgesaugt, und sie haben auch gesagt: Sie wollen das so, es ist gut so.

Wie verwandelt wirkten vor allem Valdet Rama und Daylon Claasen. Hat das Starkreden bei den Flügelstürmern am besten funktioniert? Weil auch Sie mal einer waren?

Bierofka: Ich glaube, unser System, das 4-3-3, ist den beiden vielleicht besonders zugute gekommen. Weil sie oft außen Eins-gegen-eins-Situationen vorgefunden haben, was ja ihre Stärke ist. Sie mussten auch nicht so weit nach hinten laufen, weil wir den Ball sehr viel in der gegnerischen Hälfte hatten. Ich weiß ja selber noch, wie das war: Du musst als Außenspieler ins Risiko gehen, musst überzeugt sein, dass du am Gegenspieler vorbeikommst. Werner Lorant hat zu mir als junger Spieler gesagt: „Und wenn du beim achten Mal hängen bleibst, beim neunten Mal gehst du wieder drauf!“ Gerade bei Außenbahnspielern ist das ganz entscheidend.

Wie viel Bierofka steckt denn überhaupt in den neuen Löwen?

Bierofka: Ich glaube schon, dass der Satz stimmt, dass man die Persönlichkeit eines Trainers in der Mannschaft wiedererkennt. Du arbeitest ja jeden Tag eng mit den Spielern zusammen. Wenn ich die Spielweise von Atletico Madrid sehe, erkenne ich Diego Simeone, der ja ein ähnlicher Spielertyp war. Da gibt es eigentlich genug Beispiele, und das finde ich auch schön so.

„Plötzlich hockt der Schintz vor dir, der Vitus, der Adi ...“

War es manchmal auch ein bisschen seltsam, plötzlich vor Spielern zu stehen, die noch vor kurzem Ihre Mitspieler waren?

Bierofka: Ich muss ehrlich sagen: Das Kurioseste war, als ich das erste Mal vor der U 16 gestanden bin, vor lauter 15-Jährigen. Da war ich nervöser als jetzt, weil ich es nicht gewohnt war, vor einer Mannschaft zu reden. Mittlerweile hat sich das automatisiert, und man wird mit jeder Besprechung sicherer. Klar war’s komisch: Da hockt dann plötzlich der Schintz vor dir, der Domi, der Kai, der Vitus, der Adi (gemeint: Kapitän Schindler, Stahl, Bülow, Eicher, Adlung). Die ganzen Jungs, mit denen du vor zwei Jahren noch zusammengespielt hast. Aber ich hab’ vom ersten Tag an gemerkt, dass sie mich voll respektieren und akzeptieren. Das hat mir das Ganze dann leichter gemacht.

Als Spieler haben Sie bei 1860 fast alle Positionen kennen gelernt, als Trainer waren Sie zuständig für die U 16, die U 21, jetzt für die Profis ...

Bierofka: ... Stimmt. Jetzt fehlt nur noch Rehatrainer und Fitnesstrainer (lacht).

Und Co-Trainer, aber das werden Sie ja am Sonntag in Frankfurt erstmals sein. Notgedrungen, weil die DFL keine Ausnahme von der 15-Tage-Regel akzeptiert. Können Sie schon sagen, wie das konkret aussehen wird?

Bierofka: So ganz genau weiß ich das selber nicht. Jetzt ist eben Denis der Chef, Aus, Ende. Ich mach’ das eh mit ihm zusammen, und ob jetzt ich offiziell der Co- oder der Cheftrainer bin, das spielt da nicht so die große Rolle. Ich denke, auch als Co-Trainer darf man mal was zu den Spielern sagen. Aber wie das konkret aussehen wird, werden wir am Sonntag sehen.

Sie arbeiten ja schon länger mit Denis Bushuev zusammen. Können Sie ihn mal beschreiben? Obwohl er so lange da ist, kennen ihn die meisten nicht.

Bierofka: Ich habe ihn in den letzten eineinhalb Jahren sehr zu schätzen gelernt, denn er ist ein wahnsinnig loyaler Typ. Als es in der U 21 mal nicht so lief, haben ein paar Schlaumeier gesagt: Da schau, der Bierofka kann halt nix. Aber Denis ist immer wie ein Einser zu mir gestanden. Richtig lernst du Leute nur kennen, wenn es nicht so läuft, und zu ihm habe ich unglaubliches Vertrauen. Er ist aber auch als Typ etwas Besonderes. Inzwischen ist er ja Deutscher, aber man merkt auch seine russische Herkunft, denn er kann wahnsinnig hart sein. Auf der anderen Seite hat er einen sehr trockenen Humor. Und am liebsten lacht er selber über seine Sprüche (grinst).

"Die können wir nicht hängen lassen, das ist Ehrensache für mich"

Die Mannschaft will nach dem Spiel am Sonntag für zwei, drei Tage nach Mallorca fliegen, einen draufmachen. Und Sie? Wie sind Ihre Pläne?

Bierofka: So weit bin ich noch gar nicht. Für mich ist jetzt erstmal das Spiel in Frankfurt wichtig, denn Paderborn braucht uns. Ich hab ja mit Moritz Stoppelkamp noch zusammengespielt. Die können wir nicht hängen lassen, das ist Ehrensache für mich. Außerdem reisen bis zu 8000 Fans mit, denen wollen wir ein gutes Spiel zeigen, dass sie da nicht umsonst hinfahren.

Und nächste Saison geht’s zurück zur U 21. Geht das denn vom Kopf her, wenn man schon gezeigt hat, dass man es auch in der 2. Liga drauf hat?

Bierofka: Das geht zu 100 Prozent, weil es ja nie so geplant war, dass ich bei den Profis aushelfe. Ich bin jetzt genau da, wo ich sein wollte. Für mich geht’s nächste Saison bei der U 21 weiter. Ich habe einen starken, emotionalen Kontakt zu den Spielern. Es interessiert mich einfach wahnsinnig, wie die sich weiterentwickeln. Auch ich muss mich noch weiterentwickeln und erst mal die ganzen Scheine machen. Erstmal den A-Schein, nächstes Jahr dann hoffentlich den Fußball-Lehrer. Das kann bis zu fünf Jahre dauern, dass man da einen Platz bekommt. Ich hoff‘ jetzt mal, dass ich ganz gute Chancen hab’, dass sie mich zulassen.

Bilder: Die Trainer des TSV 1860 seit 1992

Der Respekt Ihrer künftigen Mitschüler dürften Ihnen gewiss sein.

Bierofka: Niemand muss vor mir auf die Knie fallen, aber ich denke, dass sie es ein bisschen anerkennen werden, dass ich schon durch so ein Stahlbad wie den Abstiegskampf gegangen bin.

Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass Sie in Zukunft für jeden Löwen-Trainer ein Problem darstellen?

Bierofka: Ich sitze ja nur ein Büro weiter. Kein Problem ... (lacht)

Aber im Ernst: Sobald Ihr Nachfolger zwei-, dreimal verliert, werden alle nach Bierofka rufen ...

Bierofka: Da muss man jetzt schon mal die Kirche im Dorf lassen. Dass es jetzt so gelaufen ist, war außergewöhnlich, das konnte ja keiner erwarten, ich selber auch nicht. Ich denke, man sollte dem neuen Trainer das vollste Vertrauen zukommen lassen, vielleicht auch mal über einen längeren Zeitraum. Oliver Kreuzer hat sehr gute Kontakte, und ich bin mir sicher, dass er den richtigen Mann holen wird.

Franco Foda soll ja sein Favorit sein. Kennen Sie ihn? Ist er eine gute Wahl?

Bierofka: Das kann ich leider nicht beurteilen. Ich kenne ihn nicht persönlich, ich weiß nur, dass er bei Sturm Graz gute Arbeit leistet und einen großen Fundus an Erfahrung hat.

Ein guter Trainer war auch Ihr Vater Willi, der gleich zu Beginn gesagt hat, dass Sie drei Siege brauchen – und dass er Ihnen zutraut, die Rettung hinzukriegen. Wie war seien Reaktion am Sonntag?

Bierofka: Der hat leicht reden ... (lacht). Nein, jeder weiß, dass wir einen guten Kontakt haben. Wir diskutieren viel über Fußball, streiten auch manchmal, weil der Fußball ein anderer geworden ist. Meine Sichtweise ist anders als seine, aber ich kann mich immer zu 100 Prozent auf ihn verlassen. Und ich glaube: Am Sonntag gab es viele glückliche Menschen im Stadion, aber einer war besonders glücklich.

Wie lange hält die neue 1860-Euphorie an? Sind die Löwen endlich aus dem Gröbsten raus? Lernt der Verein aus den Fehlern der letzten Horrorjahre?

Bierofka: Sicher kann man sich nie sein, aber ich hab’ wirklich die große Hoffnung, dass Oliver Kreuzer das hinkriegt. Bisher kannte ich ihn eher vom Vorbeilaufen, jetzt hatten wir drei Wochen engeren Kontakt. Ich muss sagen: Er macht auf mich einen super Eindruck, und auch wenn man es nicht immer gemerkt hat, steckt doch richtig Qualität in der Mannschaft. Speziell in den letzten drei Spielen haben sie gezeigt, dass sie es können. Wenn man da ein bisschen Konstanz reinkriegt und vielleicht noch ein bisschen Qualität dazuholt, dann denke ich, dass das eine ruhigere Saison werden kann.

Als Spieler blieb es Ihr unerfüllter Traum, noch einmal mit den Löwen in der Ersten Liga zu spielen. Halten Sie es für möglich, dass es in Zukunft mal als Trainer klappen könnte?

Bierofka: Das wäre natürlich super. Seit den letzten drei Wochen weiß ich: Man soll niemals nie sagen. Ich hätte jeden für verrückt erklärt, der mir die Entwicklung der letzten drei Wochen vorhergesagt hätte, also sage ich jetzt: Alles ist möglich. Ich brauche halt noch eine gewisse Zeit, um alle Scheine beisammen zu haben. Ob es dann gleich passt, dass es hier weitergeht, weiß ich nicht. Vielleicht lege ich die eine oder andere Station woanders ein, aber ein Traum wäre es schon, hier mal verdient auf dem Trainerstuhl zu sitzen, also als richtiger Trainer. Ich könnte es mir auf jeden Fall sehr gut vorstellen.

Rubriklistenbild: © sampics / Stefan Matzke

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