Talent im freien Fall

Ex-Löwe Wolf: Drüsenfieber und Suche nach neuem Verein

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Marius Wolf hat in Hannover wohl keine Zukunft mehr.

Hannover - Marius Wolf, der erst im Januar vom TSV 1860 zu Hannover 96 gewechselt war, sucht einen neuen Verein. Beim Absteiger hat er keine Zukunft mehr.

Das hatte er sich ganz anders vorgestellt. Im Januar 2016 wechselte Marius Wolf vom TSV 1860 zu Hannover 96, die Löwen kassierten rund eineinhalb Millionen Euro für das Talent aus dem eigenen Nachwuchs. Doch jetzt, rund zehn Monate später, steht Wolf vor einer ungewissen Zukunft - trotz Vertrags bis 2019.

Nur zwei Partien durfte der 21-Jährige für Hannover 96 bestreiten - und mehr werden es wohl auch nicht mehr werden. Im September wurde er sogar zur U21 versetzt, wo er zuletzt auch nicht mehr spielte. 

Den Grund erklärte der Ex-Löwe gegenüber der Bild: „Ich war krank, hatte Pfeiffersches Drüsenfieber.“ Wolf war vier Wochen außer Gefecht - und hatte damit noch Glück. Die Genesung kann bei einigen Patienten bis zu einem halben Jahr andauern.

„Er galt als Top-Talent, wurde hoch gehandelt“, sagte 96-Geschäftsführer Martin Bader. Für Marius Wolf wird das Kapitel Hannover wohl im Winter geschlossen. Der Ex-Löwe ist auf der Suche nach einem neuen Verein, hat zudem auch die Beraterfirma gewechselt. Sein neuer Partner berät unter anderem auch Roberto Firmino, Julian Draxler und Rafinha.

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