"Muss an meine Familie denken"

Ex-Löwe Okotie äußert sich zu seinem Transfer

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Rubin Okotie spielt in der nächsten Saison ind er zweiten chinesischen Liga.

München - Der Abschied von Rubin Okotie vom TSV 1860 München war kein allzu überraschender. Sein Ziel dann letztendlich schon. Nun hat sich der Stürmer geäußert.

Dass Rubin Okotie den TSV 1860 München nach zwei Jahren verlassen würde, war durchaus keine Überraschung. Denn der Österreicher war über seine gesamte Zeit bei den Löwen immer wieder mal bei größeren und kleineren Vereinen in der ersten und zweiten Bundesliga im Gespräch. Dass es ihn dann am Ende doch in die zweite chinesische Liga zieht, war für viele Experten und auch Fans dann doch eine Überraschung.

Einen Tag, nachdem sein Wechsel zu Bejing Enterprises bekannt gegeben worden war, äußerte sich der Österreicher bei Facebook zu dem Wechsel und erklärte der Social-Media-Gemeinde die Beweggründe für seinen Abschied und vor allem sein Ziel. "Hab mir schon gedacht, dass der Transfer für Aufregung sorgt und für manche auch nicht nachvollziehbar ist", begann Okotie seinen Post. An diejenigen, die ihm vorwerfen, nur wegen des Geldes ins Reich der Mitte gewechselt zu sein, richtete er folgende Worte: "Natürlich hat der finanzielle Faktor eine wichtige Rolle gespielt, aber auch andere. Ich bin mittlerweile schon 29 und hab eine gewisse Verantwortung meiner Familie gegenüber!"

Er plage sich seit Jahren mit einer hartnäckigen Knieverletzung rum und habe auch im Speziellen an seine Familie gedacht. Auch sieht Okotie China als "Herausforderung, in einem sehr fremden Land Fuß zu fassen". Außerdem: "Hier gibt es auch fußballerisch einiges zu erreichen."

Ob die Löwen-Fans diesen Schritt ihres Goalgetters der letzten zwei Saisons nachvollziehen können, bleibt abzuwarten. Dass sein Abschied aber schon vor der Bekanntgabe des Wechsels mehr oder weniger beschlossene Sache war, dürfte dieses eher erleichtern.

bix

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