Ex-Löwen-Retter adelt seinen Nachfolger

Fröhling: "Jetzt müssen sie es nur zu Ende bringen"

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Torsten Fröhling half in der vergangenen Saison, den Klassenerhalt zu sichern.

München - In der vergangenen Saison war Torsten Fröhling für den TSV 1860 München der Retter in der Relegation. Nun spricht er über den aktuellen Kampf der Löwen - und seinen Nachfolger.

Vor gut einem Jahr waren die Löwen in einer schlechteren Situation als jetzt. Nach dem 32. Spieltag waren zwar 33 Punkte auf dem Konto des TSV 1860 München, doch bedeutete dies in der vergangenen Saison auch Platz 17 und damit den direkten Abstieg in die 3. Liga. Mit dafür verantwortlich, dass es nicht dazu kam war auch Torsten Fröhling. Der damalige Trainer der Sechziger peitschte seine Mannen noch auf den Relegationsplatz und sicherte durch einen denkbar knappen Sieg gegen Holstein Kiel im Rückspiel dann den Klassenerhalt.

Ungleich besser ist die Situation heute: Wenn die Münchner am Sonntag im Heimspiel gegen Paderborn einen Dreier einfahren, können sie auch theoretisch nur noch auf den Relegationsplatz abfallen. Doch Ex-Coach Fröhling ist sich sicher: Dazu wird es nicht kommen. "Die packen das", sagte der im Oktober entlassene Trainer der Bild-Zeitung. Persönlich befindet er sich derzeit selber mit Wehen Wiesbaden wieder im Abstiegskampf, weswegen er nicht alle Zeit der Welt hat, sich mit seinen ehemaligen Mannen zu beschäftigen.

Fröhling: "Biero hat ihnen den Zahn gezogen"

Aber im Herzen ist er noch ein Sechziger. "Ich konzentriere mich auf meine Arbeit hier. Aber die Löwen sind ja immer noch meine Jungs, das lasse ich mir nicht entgehen", so Fröhling. Die gute Ausgangslage des TSV ist für ihn vor allem das Werk von Interimstrainer Daniel Bierofka: "Er hat ihnen den Zahn gezogen, die Mannschaft spürt ihn und sein Herz."

Das Ergebnis: zwei Siege in zwei Spielen, mit denen so zuvor eher nicht zu rechnen war. Nun soll gegen Paderborn in der von den Fans sonst so gemiedenen Arena der (fast) letzte Schritt gemacht werden. Für Fröhling alles eine Sache der Einstellung: "Biero hat elf Krieger auf dem Platz, sieben auf der Bank und 50.000 im Stadion. Die Mannschaft lebt, will, kämpft. Die müssen einfach fest an den Sieg glauben." Und dann natürlich auch noch die Motivation in Zählbares verwandeln.

Wie schon letzte Saison wollen sich die Sechziger von ihren Anhängern nach vorne peitschen lassen. Torsten Fröhling ist sich sicher, dass seine ehemaligen Spieler dern letzten Schritt auch noch gehen werden: "Jetzt müssen sie es nur noch zu Ende bringen."

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