"Die schlimmste Zeit liegt hinter unserem Verein"

Nach 1860-Rettung: Ismaik spricht schon von Titeln

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Dieses Fan-Banner, das prominent in der Mitte der Gegentribüne platziert war, gefiel Hasan Ismaik gegen Paderborn besonders gut.

München - Hasan Ismaik verfolgte das Spiel seines TSV 1860 gegen Paderborn im Live-Stream. Er zeigt sich begeistert vom Klassenerhalt - und spricht schon von Titeln.

Den vielbejubelten 1:0-Erfolg seiner Löwen gegen den SC Paderborn und den damit verbundenen vorzeitigen Klassenerhalt konnte 1860-Hauptgesellschafter Hasan Ismaik aus terminlichen Gründen nicht live in der Arena verfolgen. Dennoch fieberte der Jordanier mit - via Live-Stream in den USA.

Am Montagabend meldete er sich via Facebook zu Wort und bedankte sich bei den Fans "für die emotionalen Momente, die ihr mir in den USA am Live-Stream beschert habt. Ich musste das über Nacht alles erst einmal sacken lassen." Vor allem aber bedankte sich Ismaik bei Daniel Bierofka, der am Montag seinen Cheftrainer-Posten zwangsweise wieder abgeben musste.

Hasan Ismaik.

Doch Ismaik wäre nicht Ismaik, wenn er nicht gleich wieder zum Angriff blasen würde. Denn obwohl Sechzig erneut gerade einmal in der 2. Liga geblieben ist, betonte er, dass es "mein Ziel ist, dass wir eines Tages Titel und Pokale gewinnen. Im Fußball ist nichts unmöglich. Diese Träume lasse ich mir von keinem nehmen." Angesichts des 14. Platzes im Unterhaus aktuell nur schwer vorstellbar. "Ich verspreche Euch, dass die schlimmste Zeit hinter unserem Verein liegt", so Ismaik weiter. "Die Zukunft gehört uns. Gemeinsam müssen wir davon überzeugt sein, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurückkehren."

Löwen bleiben in 2. Liga: Zwei Zweier, ein Fünfer

Im Spiel gegen Paderborn war zwischen Unter- und Mittelrang der Gegentribüne ein Banner aufgehängt worden, auf dem zu lesen war: "Thank you, Hasan 2011-2016". Dazu war das Konterfei des Jordaniers abgebildet. Dafür dankte Ismaik den Fans: "Darüber habe ich mich sehr gefreut. Das ist für mich ein echtes Zeichen der Wertschätzung." Bemerkenswert: Das Plakat hing sehr prominent im Stadion, denn die TV-Kameras waren genau darauf gerichtet.

Von wem das Transparent stammt, ist unklar. Von der Ultra-Szene der Löwen jedenfalls nicht, die steht dem Investor bekanntlich kritisch gegenüber ...

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