Sechzig-Präsident spricht über Treffen

Kein Scherz! Bayern-Boss bietet Löwen Hilfe an

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Beschäftigt sich aktuell nicht nur mit seinem Klub, sondern auch mit Sechzig: Bayern-Präsident Karl Hopfner bietet den Blauen seine Unterstützung an.

München – Zwischen Sechzig und Investor Hasan Ismaik kriselt es einmal mehr. Auf den Stadtrivalen von der Säbener könnten sich die Blauen im Fall der Fälle dagegen wohl verlassen.

Die Löwen sind am heutigen Freitag in ein Jahr der Ungewissheit gestartet. Weil Investor Hasan Ismaik sich weigert, seine Darlehen über 3,5 Millionen Euro in Genussscheine umzuwandeln, droht eine Strafzahlung von 750.000 Euro. Angesichts der prekären sportlichen Lage benötigen die Blauen eigentlich jeden Cent, um die Mannschaft zu verstärken.

Löwen-Präsident Peter Cassalette.

Einmal mehr erscheint es so, als hätte der milliardenschwere Jordanier mit Sechzig abgeschlossen. Dabei könnten die Giesinger derzeit wirklich jede Unterstützung brauchen. Vielleicht kommt die sogar ausgerechnet vom großen Konkurrenten. Wie Präsident Peter Cassalette nun verriet, hat Bayern-Präsident Karl Hopfner seine Hilfe angeboten.

"Ich war einen Tag nach dem 0:3 gegen Freiburg mit unserem Geschäftsführer Markus Rejek bei Karl Hopfner", erklärt der neue Löwen-Boss im Gespräch mit dieblaue24: "Der Termin hat nicht lange gedauert - 30, 45 Minuten. Als wir gegangen sind, wollte er wissen: Was ist denn mit euch, wenn ihr absteigt?"

Folgt Sechzig auf Darmstadt und den BVB?

Die Antwort der Blauen hat dem Bayern-Boss gar nicht geschmeckt. Weil ein sportlicher Abstieg auch den Abschied aus der Allianz Arena bedeuten würde, scheint der FC Bayern dem Stadtrivalen unter die Arme greifen zu wollen. Cassalette zitiert den mittlerweile verheirateten Hopfner mit den Worten: "Wenn ich Ihnen helfen kann, dann rufen Sie mich an!" Die Visitenkarte seines Kollegen hat der gelernte Reiseverkaufsmann bei jenem Gespräch zumindest abgestaubt.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Roten einen finanziell arg gebeutelten Klub unterstützen würden. In der Vergangenheit verhalf der Rekordmeister unter anderem dem FC St. Pauli, dem SV Darmstadt 98 oder jüngst Dynamo Dresden mit Benefizspielen aus der Patsche. Borussia Dortmund wurde angesichts des drohenden finanziellen Kollapses ein Darlehen gewährt. Vielleicht greift bald auch Sechzig nach der helfenden Hand von der Säbener Straße.

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