Gegen Stadt-Rivale FC Bayern

Rejek: So kann 1860 in München bestehen

München - Der TSV 1860 München steht stets im großen Schatten des FC Bayern. Geschäftsführer Markus Rejek hat nun einen Ansatz gefunden, mit dem die Löwen profitieren könnten.

Für den TSV 1860 München bleibt in der Stadt nur die Rolle als zweiter Fußball-Klub. Ein Leben im Schatten des FC Bayern, der national wie international große Aufmerksamkeit auf sich zieht. Eine Tatsache, die für die Löwen nicht einfach ist. "Wenn man so einen Verein wie die Roten in der Stadt hat, dann musst du als Zehnjähriger schon Charakter haben, um ein blaues Trikot anzuziehen", räumte Markus Rejek, Geschäftsführer Finanzen, nach der Premiere der 1860-Doku im Mathäser im Gespräch mit Sky-Moderator Michael Leopold ein.

Doch ein Fakt macht Rejek Hoffnung: das internationale Wirken des deutschen Rekordmeisters, der erst im Sommer ein Büro in New York eröffnete - weshalb die Mannschaft während der Vorbereitung auf PR-Reise gehen musste. "Wenn man sich mit Singapur und New York beschäftigt", glaubt Sechzigs Geschäftsführer, "dann vergisst man vielleicht etwas die Wurzeln - und das ist unsere Chance."

Einen Einblick in eben jene Wurzeln gewährt die neue Doku "57, 58, 59, Sechzig". Von der berühmten Taxi-Affäre bis zum Trainerwechsel von Ricardo Moniz zu Markus von Ahlen - nichts wird darin ausgelassen. Kein Wunder, dass die Doku statt der geplanten 30 Minuten fast doppelt so lang geworden ist. "Als wir uns vor der Saison mit den Sky-Verantwortlichen zusammengesetzt haben, war uns klar, dass etwas völlig Neues entstehen wird, etwas, das es so noch nie gegeben hat", erklärte Rejek im Interview mit dem Münchner Merkur. "Insofern freuen wir uns sehr, dass der erste Teil etwas länger ausgefallen ist. Mit all den packenden Szenen, die einen emotionalen Profiklub wie 1860 ausmachen. 

mg

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Rubriklistenbild: © sampics / Stefan Matzke

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