Maurer sah bittere "Kopie des letzten Jahres"

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Trainer Rainer Maurer nach der Pleite in Frankfurt auf dem Weg in die Kabinen.

Frankfurt - Mit der Niederlage beim FSV Frankfurt sind die Münchner Löwen unsanft aus den zaghaften Aufstiegsträumen gerissen worden. Der Blick wird schon auf das Nachholspiel gerichtet. Die Stimmen zum Spiel:

Rainer Maurer sah in der Pleite ein bitteres Déjà-vu: „Das war fast eine Kopie des letzten Jahres. Wir fangen gut an, gehen in Führung und geben dann das Spiel noch vor der Pause aus der Hand. Wir haben einfach zu viele Chancen zugelassen, obwohl wir über weite Strecken hinten gut standen. Wir sind danach nicht mehr zurecht gekommen, haben das Spiel entgleisen lassen und keine Chancen mehr kreiert. Immer wenn das Team von Benno Möhlmann im Ballbesitz war, hatte es leichtes Spiel. Das war heute unsere schlechteste Leistung der Rückrunde", so das Fazit des 52-Jährigen. „Frankfurt hat dagegen nach dem Ausgleich eine sehr gute Leistung gezeigt."

Löwen-Pleite beim FSV Frankfurt: Bilder des Spiels

Löwen-Pleite beim FSV Frankfurt: Bilder des Spiels

Torhüter Gabor Kiraly versuchte etwas zu beruhigen: "Wir reden zwar nicht von Aufstieg, trotzdem wollen wir oben dabei sein. Wir haben gut begonnen, aber unsere Chancen nicht genutzt. Frankfurt war der unangenehme Gegner, den wir erwartet haben. Das Glück, das wir in den letzten Spielen hatten, muss man sich erarbeiten. Das war heute nicht der Fall."

Der Blick des Keepers geht trotzdem nach vorne. „Ganz wichtig ist jetzt, dass wir das Nachholspiel in Aue gewinnen, um oben dran zu bleiben."

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Verteidiger Stefan Buck ärgerte sich, dass sein Kopfball in der 7. Minute nicht als Tor gewertet wurde. „Der war hinter der Linie. Das hat auch SPORT1 so gesehen. Es ist bitter, wenn ein reguläres Tor nicht gegeben wird. In den entscheidenden Situationen waren wir nicht konsequent genug, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Vor allem bei den Gegentoren sind wir nicht konzentriert genug aufgetreten. Deshalb ist es eine äußerst ärgerliche Niederlage."

Mit Blick auf die Konkurrenz sagte er: „Wenn alle anderen vorne punkten, sollten wir unser Spiel schon gewinnen. Aber es stehen noch zehn Spiele aus. Ohnehin haben wir nie von Aufstieg gesprochen. Wir sollten weiterhin von Spiel zu Spiel schauen. Das hat uns bisher geholfen."

Trainer Maurer richtet nun die volle Konzentration auf das Nachholspiel bei Erzgebirge Aue am Mittwoch: „Wir müssen uns jetzt voll auf diese schwere Partie konzentrieren. Da ist 90 Minuten Kampf gefordert."

fw

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