Heim-Debüt gegen Bielefeld

Nach Fürth-Pleite: Löwen wollen Wiedergutmachung 

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Welche Änderungen nimmt Löwen-Trainer Kosta Runjaic beim Heim-Debüt gegen Bielefeld vor?

München - Im ersten Heimspiel wollen die Löwen den ersten Dreier der Saison feiern. Für das Team von Coach Runjaic geht es auch um Wiedergutmachung nach dem schwachen 0:1 am ersten Spieltag in Fürth. 

Nach dem ernüchternden Auftakt in Fürth ist der TSV 1860 München schon beim Heim-Debüt der neuen Zweitliga-Saison um Wiedergutmachung bemüht. Mit einem Erfolg über Arminia Bielefeld wollen sich die im Sommer umfassend verstärkten Löwen auf eine Saison möglichst ohne Abstiegssorgen einstimmen. Trainer Kosta Runjaic appellierte vor der Partie am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) an die Grundtugenden im Fußball: „Wenn man den Vorteil nicht erspielen kann, dann muss man ihn erkämpfen oder erarbeiten. Das ist unser Ansatz.“

Eine gute Nachricht konnte der Trainer, der vom noch schmeichelhaft knappen 0:1 am 1. Spieltag in Fürth schon etwas erschreckt wurde, am Freitag bereits verkünden: Kapitän Stefan Aigner wird dem TSV nach einer Muskelverletzung am Gesäß voraussichtlich zur Verfügung stehen. „Ich denke, es ist nicht so schlimm“, sagte Runjaic. „Wir sind guten Mutes, dass er schon zum Abschlusstraining am Samstag zur Mannschaft stoßen kann.“ Der Mittelfeldspieler soll als Königstransfer des Sommers die Hauptverantwortung tragen für einen 1860-Formanstieg.

Nach Fürth-Pleite: Welche Änderungen nimmt Runjaic vor?

Nach der ersten Enttäuschung ist Runjaic allerdings schon zum Handeln gezwungen - einige Wechsel in der Startelf sind möglich. Maximilian Wittek wird nach einer Sperre auf jeden Fall in die linke Abwehrseite zurückkehren, dafür rückt Filip Stojkovic nach rechts. Marnon Busch muss wohl auf die Bank. Jan Mauersberger dürfte fit werden; er hatte im Training einen Schlag auf die Wade bekommen. Fraglich sind dagegen Rodnei (Grippe) und Goran Sukalo, der in Fürth umgeknickt war.

„Es kommt auf die Zweikämpfe an, auf die Kompaktheit auch ohne Ball“, haderte Runjaic in der Analyse nach Fürth. „Wir müssen die Balance finden zwischen ruhigem, sicheren Spielaufbau und Phasen, in denen wir mutig nach vorne spielen. Ziel ist, dass wir uns Chancen kreieren und Tore auch mal erzwingen.“ Im Angriff könnte Star-Neuzugang Ivica Olic als alleinige Spitze von der Seite in die Mitte rücken.

Runjaic aber will sich nicht auf individuelle Klasse verlassen. „Es kommt nicht auf gute Solisten an, sondern es geht nur miteinander als eingespieltes Ensemble.“ Die Sechziger erwarten für das erste Saisonspiel in der Allianz Arena mehr als 25 000 Zuschauer.

Wir berichten im Live-Ticker.

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dpa

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