Neu-Löwe happy

Sukalo im Interview: "1860 hat mich schon immer gereizt"

Goran Sukalo und Maxi Beister
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Die zwei Neuesten der Neuen: Goran Sukalo und Maxi Beister

München - Goran Sukalo verstärkt seit neuestem die Löwen. Die tz sprach mit dem 34-Jährigen über den Transfer auf den letzten Drücker, 

Drei der fünf Winter-Zugänge des TSV 1860 haben die 30 bereits überschritten. Genug Erfahrung für den Abstiegskampf in den ausstehenden 15 Spielen dürften sie also durchaus mitbringen. Das Durchschnittsalter des Löwen-Kaders hat sich damit gegenüber dem Aufgebot vom Saisonbeginn um eineinhalb Jahre (von 23,75 auf 25,25) erhöht. Derjenige, der am meisten dazu beiträgt, ist Goran Sukalo, der Last-Minute-Einkauf vom Montag. 34 Jahre ist er im vergangenen August alt geworden. Die tz sprach mit dem Slowenen.

Herr Sukalo, das hat ja gerade noch auf den letzten Drücker geklappt mit Ihrem Transfer von Fürth zu Sechzig. Wie knapp war es am letzten Transfertag?

Goran Sukalo: Na ja, doch etwas hektisch. Ich bin froh, dass es geklappt hat, nachdem es im vergangenen August mit einem Wechsel nach München nicht funktioniert hat. Necat Aygün, der damals Sportdirektor war und mit dem ich vor über zehn Jahren zusammen bei der SpVgg Unterhaching gespielt habe, wollte mich haben.

Und Sie wollten damals auch schon?

Goran Sukalo: Ja klar. Aber Fürth hat mich nicht gehen lassen. 1860 hat mich schon immer gereizt und interessiert, das ist einfach ein toller Verein. Während meiner Hachinger Zeit habe ich ja hautnah mitbekommen, was bei den Löwen so alles abgeht. Und während meiner drei Jahre in München habe ich mich auch immer wohlgefühlt. Hier zu spielen, muss Spaß machen.

Jetzt ist erstmal Abstiegskampf angesagt…

Goran Sukalo: Natürlich. 14 Punkte aus 19 Spielen sind wenig. Aber Gott sei Dank haben wir uns ja gut verstärkt. Neben mir sind ja noch ein paar weitere erfahrene Leute gekommen, wir müssen jetzt zeigen, wo es langgeht.

Bilder: Fünf neue Löwen im Fanheim

Am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg werden rund 50.000 Zuschauer erwartet, wie groß ist die Verpflichtung für die Mannschaft?

Goran Sukalo: Das muss einfach motivieren. Und dass wir vor solch einer Kulisse spielen dürfen, war ja mit ein Grund, dass ich hierher gewechselt bin.

Weint man Ihnen in Fürth eigentlich nach?

Goran Sukalo: Die Fans, so glaube ich, schon. Bei denen war ich der Lieblingsspieler.

Ist Ihre Familie auch schon mit nach München gezogen?

Goran Sukalo: Nein. Meine Frau Jasmina und die Söhne Lian, er ist fünf, und der zweijährige Lan bleiben noch so lange in Fürth, bis ich in München eine Wohnung gefunden habe.

Sie sind als Sechser vorgesehen. Könnten Sie auch noch auf einer anderen Position spielen?

Goran Sukalo: Ich bin ein Sechser und ich kann nichts anderes. Ich finde es schlimm, wenn manche Leute sagen, ich könnte überall spielen.

cm

Claudius Mayer

Claudius Mayer

E-Mail:Claudius.Mayer@tz.de

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