Neuer Hauptsponsor will Matthäus mitbringen!

München - Wie die tz aus gut unterrichteter Quelle erfahren hat, soll Lothar Matthäus in der kommenden Saison Trainer des TSV 1860 werden und Reiner Maurer ablösen. Ein potenzieller Hauptsponsor will es so.

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Der Deal laufe mit Hilfe eines neuen Hauptsponsors, der ein Engagement auf der Löwenbrust davon abhängig machen soll, dass Matthäus auch der neue Trainer wird. Der ehemalige Bayern-Kapitän war ja bereits der Öfteren beim TSV 1860 im Gespräch.

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Vor zwei Jahren, als Miki Stevic als Sportdirektor seinen Dienst bei den Löwen antrat, hatte sich Lothar selbst angeboten, aber da war schon so gut wie klar, dass Ewald Lienen neuer Trainer werden soll. Und im Sommer 2010 gab es ein Gespräch zwischen dem damaligen Geschäftsführer Manfred Stoffers und Matthäus, das aber über den Status einer losen Kontaktaufnahme nicht hinauskam.

Seit Jahren schon hat Matthäus trotz seiner roten Vergangenheit ein Faible für die Löwen, was er auch beim Spiel gegen Augsburg im Gespräch mit Bekannten wieder zum Ausdruck brachte. „Ich würde gerne Trainer werden bei 1860“, sagte er vor drei Wochen, „dieser Verein reizt mich immer.“

Als er damit konfrontiert wurde, möglicherweise zu teuer zu sein, antwortete Matthäus: „Es weiß doch gar keiner, was ich fordere. Vielleicht würde ich es ja umsonst machen.“ Davon ist eher nicht auszugehen, aber mit Hilfe des Sponsors wäre ein Engagement natürlich denkbar.

Zwar ist Matthäus derzeit noch als Nationaltrainer in Bulgarien unter Vertrag, aber für derlei Situationen wurden Ausstiegsklauseln erfunden. Klappt es mit dem TSV 1860, wäre das sein erstes Engagement als Trainer in Deutschland.

Seine bisherigen Stationen hießen Rapid Wien, Partizan Belgrad, Atletico Paranaense, Red Bull Salzburg sowie Ungarn und Bulgarien. Und jetzt 1860? Löwen-Präsident Dieter Schneider dementierte auf tz-Nachfrage.

Lothar Matthäus war am Mittwoch nicht zu erreichen. Dieser Tage hielt sich Matthäus in Tschetschenien auf. Er nahm an einem Prominenten-Spiel teil, das sich der umstrittene tschetschenische Herrscher Ramson Kadyrow einiges kosten ließ.

Neben Matthäus waren auch andere Altstars wie Romario, Dunga, Ruud Gullit und Ex-Bayer Giovane Elber dabei. Matthäus begründete seine Teilnahme mit dem Satz: „Fußball hat nichts mit Politik zu tun.“

Claudius Mayer

Rubriklistenbild: © Imago

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