Löwen wollen sich endlich "belohnen" -

Okotie trainiert wieder - Sorgen um Bülow und Schindler

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Kai Bülow musste gegen Sandhausen angeschlagen vom Feld.

München - Am Sonntag müssen die sieglosen Löwen gegen RB Leipzig ran. Während Rubin Okotie wieder trainieren kann, sorgen sich die Sechziger um Kai Bülow und Christopher Schindler.

Der TSV 1860 München rennt seinem ersten Saisonsieg weiter vergeblich hinterher. Nach dem 1:1 (1:1) am Dienstag beim SV Sandhausen soll es für den Zweitligisten nun am Sonntag im Heimspiel gegen RB Leipzig klappen. "Wenn wir so auftreten und hart arbeiten, werden wir uns demnächst auch belohnen", sagte Torhüter Vitus Eicher.

Am Mittwoch gab es eine gute Nachricht für die Löwen, es drohen aber auch zwei neue Ausfälle. Rubin Okotie trainierte wieder mit der Mannschaft. Der Österreicher hatte vor anderthalb Wochen beim Auswärtsspiel gegen Fortuna Düsseldorf eine Gehirnerschütterung erlitten. Dagegen mussten Kai Bülow und Christopher Schindler pausieren. Bülow hatte am Vorabend eine Gesichtsverletzung erlitten, Schindler einen Schlag aufs Knie bekommen.

Am Dienstagabend waren die Löwen vor 4642 Zuschauern zunächst durch Ranisav Jovanovic (38.) in Rückstand geraten, glichen aber im direkten Gegenzug dank eines Treffers von Korbinian Vollmann (39.) aus. In der laufenden Spielzeit stehen für den TSV damit vier Remis und vier Niederlagen. Das bedeutet den schlechtesten Zweitliga-Start in der Vereinsgeschichte.

Die Löwen in Sandhausen: Besser als Note 3 war nur einer

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"Der Punkt tut natürlich gut", sagte Torschütze Vollmann, "aber eigentlich wollten wir gewinnen. Es war extrem wichtig, dass wir nach dem Gegentor sofort eine Reaktion gezeigt haben. Wir haben gezeigt, dass wir die drei Punkte unbedingt wollen."

1860 steckt weiter auf einem direkten Abstiegsrang fest. Der Trainer wird zumindest von Geschäftsführer Noor Basha aber nicht angezählt

dpa

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