Neuer Abwehrspieler für die Löwen

Video von Boenisch-PK: "Das wird kein Selbstläufer"

München - Neuzugang Sebastian Boenisch wurde offiziell beim TSV 1860 vorgestellt. Am Sonntag gibt der ehemalige Bundesligaspieler sein Debüt. 

Sebastian Boenisch sieht seinen Wechsel zum TSV 1860 München in die 2. Fußball-Bundesliga nicht als Rückschritt. Der zuletzt vereinslose Abwehrspieler war von den „Löwen“ am Donnerstag verpflichtet worden. „In der 2. Liga wird sehr, sehr guter Fußball gespielt“, betonte der 29-Jährige am Freitag bei seiner Vorstellung in München. Die Qualität der 2. Liga hatte der Deutsch-Pole schon einmal selbst erlebt, als er 2014 mit Bayer Leverkusen im DFB-Pokal am 1. FC Kaiserslautern scheiterte (0:1 n.V.). Trainer der Pfälzer war damals übrigens Kosta Runjaic, ab sofort Boenischs 1860-Coach.

Der Nationalspieler war seit Juli vereinslos, nachdem sein Vertrag bei Bundesligist Bayer Leverkusen nicht verlängert worden war. 1860 nahm ihn bis 2018 unter Vertrag. Runjaic ist „absolut überzeugt, dass er mit seiner Qualität uns weiterhelfen kann“. Der Verteidiger sei sehr kommunikativ und werde „sehr schnell eine Führungsrolle übernehmen auf dem Platz. Das erwarte ich auch“, sagte der Trainer.

Am Sonntag wird Boenisch zum ersten Mal sein neues Löwen-Dress tragen. 

In der Abwehr kann der Tabellen-14. nach den Verletzungen von Filip Stojkovic und Milos Degenek Verstärkung gebrauchen. Boenisch selbst wolle nun vor allem seine neuen Mitspieler kennenlernen und sich im Training gut präsentieren. „Das wird für mich hier kein Selbstläufer. Ich muss um meinen Platz kämpfen“, sagte er. Sportlich gehe es mit der Mannschaft nun darum, „die Leistung zu stabilisieren“, denn „der Tabellenplatz ist nicht der, den wir uns vorstellen“, meinte er.

Sein Debüt soll Boenisch am Sonntag (16.00 Uhr/wir berichten im kommentierten Live-Stream) beim Benefiz-Spiel für bayrische Flutopfer geben. In Burghausen treffen die „Löwen“ auf eine Verbandsauswahl. Für das Ligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf eine Woche später soll er „eine Option sein. Das ist der Plan“, sagte er.

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dpa

Rubriklistenbild: © Philippe Ruiz

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